Rund um Payment
25.06.2026
Lesezeit 5 min.

POS-Zahlung Welche Lösung passt zu welchem Unternehmen?

Um für die POS-Zahlung eine passende Lösung zu finden, ist es entscheidend, wo und wie Unternehmen kassieren. Stationäre POS-Terminals eignen sich für feste Kassenplätze, mobile Terminals können kabellos und ortsunabhängig genutzt werden und SoftPOS ermöglichen kontaktlose Zahlungen direkt auf dem Smartphone der Händler.

Für POS-Zahlungen zählt zudem das Zusammenspiel aus

  • Zahlungsarten

  • Technischer Umgebung

  • Kassensystem

  • Transaktionsvolumen

  • Kostenmodell

  • Sicherheit und Support

  • Skalierbarkeit

POS-Zahlung steht für bargeldlose Zahlungen am Point of Sale – und der kann überall dort sein, wo Kunden bezahlen möchten. Für schnelle und sichere Zahlungsprozesse ist die Branche also genauso relevant wie die Mobilität.

Welche Lösung für POS-Zahlungen eignet sich am Point of Sale?

Die beste POS-Lösung richtet sich nach Branche, Mobilität, Transaktionsvolumen und technischer Umgebung.

Unternehmen / Branche
Lösung für POS-Zahlung
Warum?
Unternehmen / Branche

Einzelhandel, Apotheke, Supermarkt

Lösung für POS-Zahlung

Stationäres Terminal oder kassenintegriertes POS-System

Warum?

stabiler Kassenplatz, hoher Durchlauf, saubere Abrechnung

Unternehmen / Branche

Gastronomie, Hotel, Café

Lösung für POS-Zahlung

mobiles Terminal

Warum?

Zahlung am Tisch, flexible Wege, Trinkgeldfunktionen

Unternehmen / Branche

Marktstand, Foodtruck, Lieferservice

Lösung für POS-Zahlung

Mobiles Terminal oder SoftPOS wie Tap on Mobile von PAYONE

Warum?

Flexible Kartenzahlung an wechselnden Orten

Unternehmen / Branche

Pop-up, Saisonbetrieb, neue Selbstständige

Lösung für POS-Zahlung

All Time Flex oder Tap on Mobile von PAYONE

Warum?

Einstieg ohne monatliche Fixkosten möglich

Unternehmen / Branche

Filialbetrieb oder Omnichannel-Händler

Lösung für POS-Zahlung

integriertes POS-System mit Reporting

Warum?

Kasse, Zahlung, Bestand und Auswertung wachsen zusammen

Stationäre Terminals sind für fest installierte Kassen gedacht. Mobile Terminals können per WLAN oder SIM-Karte auf der Verkaufsfläche oder unabhängig von einem festen Standort eingesetzt werden. SoftPOS-Lösungen wie Tap on Mobile machen Smartphone oder Tablet zum Zahlungsterminal, zusätzliche Hardware ist dabei nicht erforderlich.

Wie funktioniert die integrierte POS-Zahlung mit POS-Kassensystem?

Bei der integrierten POS-Zahlung ist die Kassensoftware direkt mit dem POS-Gerät verknüpft.

Der Vorgang besteht meist aus sechs Schritten: 

  1. Betrag erfassen: Artikel oder Leistung werden im POS-Kassensystem eingegeben

  2. Betrag übertragen: Die Kasse sendet den Rechnungsbetrag an das Terminal

  3. Zahlung auslösen: Der Kunde zahlt per Karte, Smartphone oder Smartwatch

  4. Autorisierung: Bank, Zahlungsanbieter und Kartensystem prüfen die Zahlung

  5. Bestätigung: Terminal und Kasse erhalten die Zahlungsfreigabe

  6. Abschluss: Beleg, Reporting und Abrechnung werden dokumentiert

Der wichtigste Vorteil einer integrierten Lösung: Mitarbeitende müssen den Betrag nicht manuell ins Terminal eingeben. Das reduziert Tippfehler, beschleunigt den Kassiervorgang und erleichtert später die Abstimmung zwischen Kasse, Terminal und Buchhaltung. Gute POS-Systeme aktualisieren zudem bei jedem Verkauf automatisch den Lagerbestand. 

Unser PAYONE-Experte erklärt: "Eine POS-Zahlung ist mehr als ein Kartenterminal. Entscheidend ist das Zusammenspiel zwischen Zahlung, Kasse, Belegfluss und Abrechnung – sonst entstehen im Alltag unnötige Fehler, Wartezeiten und manuelle Arbeit."

Welche Zahlungsarten sollte ein POS-Gerät akzeptieren?

Eine moderne POS-Lösung sollte die Zahlungsarten akzeptieren, die Kunden im Alltag erwarten. Dazu gehören: 

  • girocard (früher EC-Karte)

  • Debitkarten von Visa und Mastercard

  • Kreditkarten

  • kontaktloses Bezahlen per NFC

  • Apple Pay, Google Pay und andere Wallets 

Die girocard bleibt laut Jahreszahlen 2025 in Deutschland das am weitesten verbreitete Zahlungsmittel: Im Dezember 2025 wurden rund 88,5 Prozent aller girocard-Transaktionen kontaktlos abgewickelt. Der durchschnittliche Rechnungsbetrag sank dabei auf 37,25 Euro. Das zeigt, dass Kartenzahlung auch bei kleineren Beträgen selbstverständlich wird. 

Auch Mobile Payment wächst: Laut EHI wurden 2025 bereits 19,3 Prozent der unbaren Zahlungen an der Ladentheke mobil bezahlt. Fast neun von zehn Kartenzahlungen erfolgen inzwischen kontaktlos via NFC-Technologie – ein großer Vorteil für Kunden und Händler, da kontaktlose Zahlungen die Wartezeit an den Kassen massiv verkürzen.

PAYONE unterstützt alle wichtigen nationalen und internationalen Zahlungsarten im stationären Handel und E-Commerce. Dazu zählen kartenbasierte Zahlungsmittel wie girocard, Visa und Mastercard ebenso wie digitale Varianten über Apple Pay oder Google Wallet.

Welche Kosten entstehen bei POS-Zahlungen?

Die Kosten einer POS-Zahlung hängen von Anbieter, Terminal, Kartenart, Umsatzvolumen, Vertragsmodell und Zusatzservices ab. Eine pauschale Gebühr gibt es nicht.

Kostenart
Beispiele
Kostenart

Hardwarekosten

Beispiele

Kauf oder Miete von Terminal, Kartenlesegerät, Zubehör

Kostenart

Monatliche Fixkosten

Beispiele

Service, Vertrag, Software, Kassenanbindung

Kostenart

Transaktionskosten

Beispiele

fixer Betrag pro Zahlung

Kostenart

Disagio

Beispiele

prozentualer Anteil am Zahlungsbetrag

Kostenart

Zusatzkosten

Beispiele

Rückbuchungen, Integration, Support, Zusatzservices

Für Händler ist die Gesamtkostenquote wichtiger als die einzelne Terminalgebühr. Relevant sind unter anderem die Fragen: Wie viele Zahlungen fallen an? Wie hoch ist der durchschnittliche Bon? Welche Kartenarten nutzen Kunden? Und passt eher ein flexibles Modell, ein klassischer Vertrag oder eine Flatrate?

Was kosten POS-Lösungen von PAYONE? 

PAYONE ordnet seine Kartenlesegerät-Pakete nach Nutzungsprofilen. All Time Flex kommt ohne monatliche Fixkosten aus und richtet sich an Unternehmen, die nur gelegentlich oder saisonal ein Kartenlesegerät benötigen. 

All Card Flat kombiniert Kartenlesegerät und Akzeptanzvertrag zum monatlichen Festpreis für ein gewähltes Umsatzvolumen.

PAYONE Classic ist ein individuell zusammenstellbares Zahlungspaket, bei dem unter anderem monatliche Mietgebühr sowie Kosten pro Bezahlvorgang an.

Kartenakzeptanz sorgt für schnelle Bezahlvorgänge und muss nicht teuer sein.

Warum ist die Kassenintegration wichtig?

Eine POS-Zahlung funktioniert am besten, wenn Terminal und Kassensystem integriert sind. Dann wird der Betrag automatisch übertragen, die Zahlung eindeutig zugeordnet und der Verkauf sauber dokumentiert.

Moderne Kassensysteme verbinden Verkaufsfunktionen, Warenwirtschaft, Buchhaltung, Reporting und Zahlungsabwicklung und sorgen z.B. für die automatische Aktualisierung der Warenbestände nach dem Verkauf. Ein POS-System von PAYONE kann nach dem Scannen eines Artikels den Warenbestand anpassen, eine Nachbestellung auslösen und Verkauf sowie Zahlung verbuchen.

Was sollten Unternehmen beachten, die stationär und online verkaufen?

Für Händler mit mehreren Kanälen wird außerdem Omnichannel-Payment wichtiger. Wer stationär verkauft, online Bestellungen annimmt und mobil kassiert, profitiert von einheitlichem Reporting, klareren Prozessen und weniger manueller Abstimmung. PAYONE bündelt mit der Commerce Plattform alle Bezahlvorgänge aus E-Commerce, M-Commerce und dem stationären Geschäft.

Gibt es bei der POS-Zahlung Nachteile für Händler?

Wer seiner Kundschaft POS-Zahlungen ermöglicht, ist davon abhängig, dass die Internetverbindung, das Terminal und die Kasse funktionieren. Unternehmen sollten deshalb auf Support, Störungsinformationen, Schulung des Personals und klare Prozesse bei technischen Ausfällen achten.

Die Service-Welt von PAYONE bietet wichtige Informationen wie Anleitungen für Kartenlesegeräte oder aktuelle Störungen auf einen Blick. Zudem können sich die Händler jederzeit auf den technischen Support verlassen, der rund um die Uhr erreichbar ist.

Wie sicher sind POS-Zahlungen?

POS-Zahlungen sind im technischen Sinne sicher, wenn Terminal, Kassensoftware, Zahlungsanbieter und Datenübertragung moderne Sicherheitsstandards erfüllen. Kontaktlose Zahlungen per Karte, Smartphone oder Smartwatch nutzen NFC-Technologie, die Zahlungsdaten werden dabei verschlüsselt verarbeitet.

Die Sicherheit wird durch digitale Dokumentation aller Transaktionen für alle Seiten erhöht. Für Kartenzahlungen ist PCI DSS zentral. Der PCI Security Standards Council beschreibt das Regelwerk als technischen und operativen Sicherheitsstandard zum Schutz von Zahlungskontodaten.

Die tatsächliche Sicherheit für Händler wird durch POS-Zahlungen erhöht, da sie Bargeldzahlungen reduzieren und das Risiko von Diebstählen und Überfällen drastisch senken.

Finden Sie den günstigsten Tarif mit dem Tarifrechner

Errechnen Sie schnell und einfach Ihre monatlichen Kosten.

FAQ: Welche POS-Zahlung passt am besten zu welchem Unternehmen?

Welche POS-Lösung passt zu kleinen Unternehmen?

Für kleine Unternehmen, Pop-ups oder saisonale Betriebe passen flexible Lösungen ohne hohe Fixkosten, etwa Tap on Mobile oder All Time Flex von PAYONE.

Welche POS-Lösung passt zum Einzelhandel?

Für Einzelhandel, Apotheken oder Supermärkte eignen sich stationäre oder kassenintegrierte Terminals, weil sie stabile Prozesse bei hohem Durchlauf ermöglichen.

Welche POS-Lösung passt zur Gastronomie?

In der Gastronomie sind mobile Terminals besonders sinnvoll, weil Zahlungen direkt am Tisch, auf der Terrasse oder in verschiedenen Servicebereichen angenommen werden können.

Was ist der Unterschied zwischen POS-Terminal und POS-System?

Ein POS-Terminal verarbeitet die Zahlung. Ein POS-System umfasst zusätzlich Kasse, Software, Beleg, Reporting, Warenwirtschaft und weitere Verkaufsfunktionen.

Was kostet eine POS-Zahlung?

Die Kosten hängen von Terminal, Anbieter, Kartenart, Umsatz, Transaktionsanzahl und Vertragsmodell ab. Typisch sind Fixkosten, Transaktionsgebühren und prozentuale Entgelte.