Allerdings sieht der Koalitionsvertrag von CDU/CSU und SPD vor, ab dem 1.Januar 2027 eine Registrierkassenpflicht für Unternehmen mit einem Jahresumsatz über 100.000€ vor. Ob und wie die Pflicht letztendlich umgesetzt wird, ist aktuell noch nicht klar.
Registrierkasse mit TSE Komplette stationäre sowie mobile Zahlungslösungen
Kassenkomplettpaket TSE- und GOBD-konform
All-in-One-Lösungen, die Sie für den Betrieb Ihres Geschäfts brauchen – bargeldlose Zahlungen, Warenwirtschaft, DATEV-Export, Online-Terminbuchungsfunktion, Mitarbeiter- und Kundenverwaltung und vieles mehr. Dabei entsprechen sie allen regulatorischen Vorgaben - durch automatische Updates sind Sie zukunftssicher.
Tillhub Kassenlösungen im Vergleich Drei Produkte mit hoher Flexibilität
Unser Partner Tillhub hat für jede Branche ein spezielles Kassensystem mit nützlichen Funktionen entwickelt, das die Arbeit erleichtert und viel Zeit im Betriebsalltag und bei der Buchhaltung spart. Die Kassensysteme entsprechen dabei allen regulatorischen Vorgaben.
Stationäre Kasse inkl. TSE
ab 99 € pro Monat
Kundendisplay
Integrierter Bondrucker
Integriertes Kartenlesegerät
Tragbare Lösung
ab 99 € pro Monat
Gastro-Kasse inkl. TSE
ab 99 € pro Monat
Kundendisplay
Integrierter Bondrucker
Integriertes Kartenlesegerät
Tragbare Lösung
ab 99 € pro Monat
Tragbare Kasse inkl. TSE
ab 39 € pro Monat
Kundendisplay
Integrierter Bondrucker
Integriertes Kartenlesegerät
Tragbare Lösung
ab 39 € pro Monat
Ihre Kassenkomplett-Lösung Preise im Überblick
Die Kassensysteme von Tillhub bündeln alle Geschäftsprozesse in nur einem System. Somit brauchen Sie keine zusätzlichen Anbieter und profitieren von transparenten monatlichen Kosten.
Grundgebühr
Installation und Support
Optional mit Kartenlesegerät
Kassen mit TSE für Gastronomie,Handel, Dienstleister & Co
Für die Zahlungsabwicklung am sogenannten Point of Sale (POS) - also überall dort, wo Kunden Zahlungen an Händler oder Dienstleister direkt leisten - existieren drei Kassen-Lösungen: Die offene Ladenkasse, die Registrierkasse sowie das moderne und zeitgemäße Kassensystem.
Aufgrund strenger gesetzlicher Auflagen ist die offene Ladenkasse nur in sehr seltenen Fällen sinnvoll einsetzbar (siehe dazu unseren Ratgeber Registrierkassenpflicht). Die früher gebräuchliche analoge Registrierkasse ist aufgrund der Pflicht zum Einsatz einer Technischen Sicherheitseinrichtung, kurz TSE, seit 2023 grundsätzlich nicht mehr erlaubt.
Für die überwiegende Mehrheit der Händler und Dienstleister gilt es also, sich zwischen digitaler Registrierkasse und digitalem Kassensystem zu entscheiden. Letztere gibt es spezialisiert für die Gastronomie sowie den Handel und andere Dienstleistungen. Außerdem existieren sowohl stationäre als auch mobile Kassensysteme. Zudem ist es möglich, stationäre und mobile Kassensysteme gemeinsam zu betreiben. Das ist bspw. in der Gastronomie oder im Handel mit großen Verkaufsflächen sinnvoll.
Wissenswertes zum Thema Registrierkassen kaufen
Sogenannte All-in-One-Kassensysteme unterscheiden sich von reinen Registrierkassen deutlich im Funktionsumfang:
Reine Registrierkassen mit TSE dokumentieren ausschließlich Zahlungsbewegungen. Manche Registrierkassen erlauben den direkten Anschluss eines Kartenlesegerätes, was manuelle Übertragungsfehler ausschließt. Artikel können meist nur nach Warengruppen unterschieden werden, was Auswertungen bezüglich des Verkaufserfolgs einzelner Artikel erschwert. Dafür sind Registrierkassen schnell einsatzbereit, da außer dem Anlegen von Warengruppen kaum weiterer Installationsaufwand anfällt.
Komplette All-in-One-Kassensysteme existieren als stationäre oder als handliche, mobile Geräte, die den Einsatz direkt auf der Verkaufsfläche oder vollkommen ortsunabhängig (z.B. für Wochenmarkthändler mit verschiedenen Einsatzorten) erlauben. Sie verfügen im Vergleich zur Registrierkasse über eine Vielzahl zusätzlicher Funktionen und vereinfachen damit die tagtäglichen geschäftlichen Abläufe. Zu diesen Funktionen gehören die komplette Warenwirtschaft mit Ein- und Ausbuchen von Lagerbeständen bspw. per Barcodescanner, eine komplette Finanzamt-konforme Buchhaltung (in aller Regel mit Schnittstellen zur Übertragung der relevanten Daten an den Steuerberater), eine komplette Personalplanung, Möglichkeiten für Marketingaktivitäten wie bspw. E-Mail-Aktionen, Coupons oder Rabattaktionen sowie das Anlegen und Führen von Kundendatenbanken.
Kassensystem für die Gastronomie integrieren darüber hinaus die Bon- und Gangsteuerung sowie die Tischplanung und bspw. Rechnungssplits. Kassensysteme bspw. für Friseure beinhalten eine Terminplanung, die oft auch den direkten Online-Zugriff durch Kunden erlaubt. Kunden können dann Termine bei individuell bevorzugten Dienstleistern einfach über die Website oder Social-Media-Kanäle buchen.
Ist der Einsatz von Registrierkasse oder Kassensystem vom Gesetzgeber vorgeschrieben?
Nein. In Deutschland besteht aktuell weder in der Gastronomie noch im Handel oder jeder anderen Dienstleistung eine Verpflichtung zum Einsatz einer Registrierkasse oder eines Kassensystems.
Wie Eingangs erwähnt ist die so genannte "offene Ladenkasse" immer noch zulässig. In der Praxis legen die Finanzverwaltungen den Unternehmen jedoch so komplexe Vorgaben auf, dass eine Arbeit ohne Registrierkasse mehr Aufwand als Nutzen bedeuten würde. Bspw. sind ausschließlich handschriftliche Aufzeichnungen der Zahlungsbewegungen erlaubt.
Insofern ist es für alle Unternehmen, die bare oder unbare Zahlungen am POS abwickeln, ratsam, eine Registrierkasse oder ein Kassensystem einzusetzen. Detailliertere Information zum Thema Registrierkassenpflicht haben wir in diesem Artikel übersichtlich zusammengestellt.
Warum ist ein Kassensystem meist sinnvoller als eine Registrierkasse?
Die Ersteinrichtung eines Kassensystems ist zugegebenermaßen etwas komplexer und zeitaufwändiger als die Erstinstallation einer reinen Registrierkasse (die laufende Anpassung eines Kassensystems im Geschäftsbetrieb ist allerdings schnell umzusetzen). Dafür gewinnt der laufende Geschäftsbetrieb deutlich an Effizienz, wenn ein Kassensystem korrekt aufgesetzt ist. Dank einfacher Bedienung können alle Mitarbeiter die Kasse ohne lange Einarbeitung sofort produktiv nutzen. Schnittstellen zu Steuerberater- und Finanzsoftware runden die Ausstattung eines Kassensystems ab. Die obligatorische Kassenschublade fürs Bargeld ist natürlich auch an Bord.
Unterschiedliche Branchen profitieren dabei auf unterschiedliche Art und Weise:
Kassensystem in der Gastronomie
Ein effizient aufgesetzte Gastronomie kommt ohne ein modernes Kassensystem kaum noch aus. Einzig Gastronomien, die eine sehr eingeschränkte Auswahl anbieten und keine separate Küche betreiben (bspw. ein Wochenmarktstand, der ausschließlich Bratwürste verkauft) können eine reine Registrierkasse noch sinnvoll einsetzen. Sobald ein Gastraum vorhanden ist, ist ein Kassensystem mit Reservierungsfunktion, Tischplanung und Bon-Steuerung eigentlich unabdingbar, um reibungslose und schnelle Abläufe zu garantieren.
Kassensystem im Handel
Im Handel empfiehlt sich ein All-in-One-Kassensystem alleine deshalb, weil es Warenwirtschaft und Buchhaltung integriert. Eine reine Registrierkasse benötigt für diese beiden genannten Funktionen (unter Umständen teure) separate Rechner und Programme. Darüber hinaus erlauben moderne Kassensysteme das Führen einer Kundendatenbank sowie die Umsetzung verschiedener Marketing-Aktionen (Sammel-E-Mails, Coupons, Rabattaktionen etc.).
Kassensysteme in anderen Dienstleistungen
Bspw. Friseursalons, Masseure und Physiotherapeuten profitieren von der im Kassensystem integrierten Terminplanung. Wer wann für welche Art von Anwendung verfügbar ist, lässt sich anhand einer übersichtlicher Darstellung schnell feststellen. Eine optionale Online-Terminbuchung erlaubt Kunden die Buchung der Wunschbehandlung durch eine Wunschperson per Website oder Social-Media-Kanäle. Die meist knappe Zeit wir durch Telefonate also nicht noch weiter verknappt.
Sind Registrierkasse oder Kassensystem mit dem Finanzamt verbunden?
Pflicht der Meldung einer Kasse ans Finanzamt
Seit 2025 müssen Registrierkassen - und damit auch Kassensysteme - beim Finanzamt gemeldet sein. Das gilt für jede einzelne an einem Standort eingesetzte Kasse. Wer bspw. auf der Verkaufsfläche mehrere mobile Kassen einsetzt, muss jede einzelne separat beim Finanzamt melden. Diese Meldung erfolgt als "Mitteilung über elektronische Aufzeichnungssysteme (§ 146a Absatz 4 AO)" über die Finanzamt-eigene Website "ELSTER“. Dies ist auch die einzige Möglichkeit, eine Kasse beim FA zu melden. Wird eine Kasse außer Betrieb genommen, ist dies ebenfalls zu melden und zu begründen. Die Frist für An- oder Abmeldung beträgt einen Monat.
Meldung beim Finanzamt bedeutet nicht, dass die Kasse direkt mit dem Finanzamt verbunden ist.
Der ein oder andere ist der Auffassung, dass das Finanzamt alle Kassenbewegungen in Echtzeit aufzeichnet. Dies ist nicht der Fall. Die Meldung beim FA ist nur das: Eine Information ans FA, dass eine Kasse in Betrieb ist. Die TSE garantiert dem FA, dass die Daten der jeweiligen Kasse manipulationssicher aufgezeichnet wurden.
Was genau ist die TSE und wie funktioniert sie?
Das Akronym TSE steht für Technische Sicherheits-Einrichtung. Die TSE wird in der Kassensicherungsverordnung (KassenSichV) gefordert. Sie zeichnet jede einzelne Transaktion einer Registrierkasse oder eines Kassensystems manipulationssicher und finanzamtkonform auf. Eine manuelle Veränderung der gespeicherten Buchung ist im Nachhinein nicht mehr möglich. Die Grundidee der TSE ist die Vermeidung von "Steuertricks".
Eine TSE-Kasse registriert alle Transaktionen an der Kasse und ermöglicht es, diese an das zuständige Finanzamt zu übermitteln. Alle Transaktionen - also Zahlungen, Stornierungen oder Abbrüche der Zahlung - werden mit einem Zeitstempel versehen, elektronisch signiert und gespeichert. Sollte dennoch jemand versuchen, die verbuchten Grundaufzeichnungen zu verändern, erkennt und verhindert die Sicherheitseinrichtung etwaige Manipulationen. Damit eine eindeutige Zuordnung von Transaktionen zur richtigen Kasse möglich ist, müssen laut KassenSichV alle elektronischen Kassenmodelle sowie sämtliche computerbasierten Kassen - also solche mit einer Kassensoftware - mit einer Seriennummer versehen sein. Diese wiederum ist durch die verpflichtende Meldung beim Finanzamt registriert.
Noch detailliertere Information zur TSE findet sich in unserem Ratgeber TSE.
Die Verbindung von Kassensystem und Kartenzahlungsgerät
Den "letzten Schliff" erfährt ein Kassensystem durch die Anbindung eines Kartenzahlungsgerätes (auch EC-Gerät, Kartenlesegerätes oder Kartenterminal genannt). Mobile Kassensysteme wie das Tillhub POS Go integrieren das Kartenterminal direkt, stationäre Kassensysteme erlauben die nahtlose Anbindung unterschiedlicher Kartenterminals per Standard-Schnittstellen.
Terminal für die Akzeptanz von Kartenzahlungen
Modernes Kartenlesegerät
Passender Akzeptanzvertrag
Was kosten Kassensysteme für Gastronomie, Handel, Dienstleister & Co.
Die komplett ausgestatteten Registrierkassen mit vielen Zusatzfunktionen sind bei PAYONE im Mietmodell für geringe monatliche Gebühren erhältlich. So sind Tillhubs Kassensysteme auch für vergleichsweise kleine Geschäfte und Kleingewerbe aus den Bereichen Einzelhandel, Gastronomie oder Dienstleistungen die ideale Lösung. Eine hohe Einmalinvestition in ein komplexes System ist nicht notwendig. Die Mietzahlungen für die Registrierkassen werden aus den monatlichen Umsätzen bestritten, sind als Betriebskosten steuerlich absetzbar und helfen, an vielen Stellen effizienter zu arbeiten und so Kosten zu sparen. Keine Kasse nur für Bargeld mehr, keine separate Kassensoftware und Software für Buchhaltung oder Warenwirtschaft - alles steckt in dieser kleinen schicken Hardware. Optional können auch Drucker für die Ausgabe von Kassenbelegen angeschlossen werden. Auch die Steuerberater freuen sich: Über eine DATEV-Schnittstelle lässt sich auf die Buchhaltungsdaten zugreifen. All das erleichtert den Arbeitsalltag ungemein, da die gesamte Verwaltung schlanker und das Einkaufs- und Serviceerlebnis für die Kunden spürbar besser wird.
Sind Tillhub Registrierkassen für mein Unternehmen geeignet?
Eine Vielzahl von Branchen profitiert vom Einsatz der idealen Kombination aus modernster Hardware und Software. Denn Tillhub bietet drei unterschiedliche Registrierkassen an, die jeweils verschiedene Funktionsbereiche abdecken. Unternehmer können zwischen drei speziellen Kassenlösungen wählen und damit das für sie passende System schnell, unkompliziert und zu einem attraktiven Preis einsetzen.
Was kostet eine Tillhub Registrierkasse?
Die Registrierkassen aus dem Hause Tillhub sind zu günstigen monatlichen Abo-Preisen erhältlich. Der Einstieg in die Welt der professionellen Registrierkassen ist bereits ab 39,00 Euro pro Monat möglich. Die Kassen können optional um ein separates Kartenterminal oder einen Bondrucker ergänzt werden bzw. enthalten dieses schon im Fall der Minikasse. Das Terminal erlaubt dann die Akzeptanz einer Vielfalt an Zahlungsarten und die Kassenbon-Ausgabe für Kunde und Händler. Weitere Leistungen wie zum Beispiel einen Installationsservice für die Inbetriebnahme der Geräte bietet Tillhub selbstverständlich auch an.
Für wen sind Tillhub Registrierkassen nicht geeignet?
Aufgrund ihrer vielfältigen Einsatzbereiche und individueller Vorteile eignen sich die Kassensysteme von Tillhub für eine große Bandbreite an Anwendungsbereichen. Wer eine Kasse mit einer State-of-the-Art Kassensoftware für sein Geschäft sucht, die die Wünsche von Unternehmern, Kunden und Mitarbeitern gleichermaßen erfüllt, sollte sich die Kassensysteme von Tillhub auf jeden Fall ansehen. Ob diese die individuellen Anforderungen eines Unternehmens abdecken, sollte nach einem persönlichen Beratungsgespräch abgewogen werden.