Finden Sie den günstigsten Tarif mit dem Tarifrechner
Errechnen Sie schnell und einfach Ihre monatlichen Kosten.
Unternehmen, die Kreditkartenzahlung akzeptieren, sorgen für einen professionellen Bezahlprozess, eine größere Auswahl, mehr Vertrauen und stärkere Kundenbindung. Kreditkarten gehören zum Alltag – im Geschäft, Online-Shop, auf Reisen oder bei spontanen Käufen per Smartphone. Dieser Artikel dient als Leitfaden zur Annahme von Kreditkartenzahlungen: von Methoden am POS oder online bis zu Fragen rund um Kosten und Sicherheit.
Wichtige Informationen auf einen Blick
Am POS können Kreditkarten über Kartenterminal, mobiles Terminal oder kassenintegrierte Lösung akzeptiert werden.
Online funktioniert die Kreditkartenabwicklung über Payment-Plugin, Payment Gateway, API oder gehostete Zahlungsseite.
Ohne Online-Shop können Zahlungslinks und QR-Codes eine einfache Lösung sein, für Telefon- und Mail-Bestellungen eignet sich ein virtuelles Terminal.
Vorteile: Kaufabbrüche werden reduziert, das Umsatzwachstum erhöht - bei 47% der deutschen Kleinunternehmen um 6 bis 15 %.
Kosten: Kreditkarten verursachen im stationären Einzelhandel 1,00 € Kosten je Transaktion und 2,4 % Kosten im Verhältnis zum Umsatz.
Sicherheit: Wer Kreditkartenzahlungen akzeptiert, muss PCI-DSS-Anforderungen einhalten, sonst drohen u.a. hohe Strafzahlungen.
Die passende Lösung hängt davon ab, wo Kundinnen und Kunden bezahlen: an der Kasse vor Ort, unterwegs, online, per Link oder telefonisch.
Stationärer Handel
Kartenterminal oder kassenintegriertes Terminal
Kreditkarten direkt an der Kasse akzeptieren
Mobile Einsätze
mobiles Terminal oder Smartphone mit Tap-on-Mobile-App
Zahlungen unterwegs, am Tisch im Restaurant oder beim Kunden annehmen
Online-Shop
Payment-Plugin oder Payment Gateway
Kreditkartenzahlung im Checkout anbieten
Verkauf ohne Online-Shop
Zahlungslink oder QR-Code
Einfacher Einstieg ohne Shop oder Kartenlesegerät
Telefonische und schriftliche Bestellung
Virtuelles Terminal wie PAYONE MOTO
Kreditkartendaten sicher manuell verarbeiten
PAYONE unterstützt alle wichtigen nationalen und internationalen Kredit- und Debitkarten. Dazu zählen kartenbasierte Zahlungsarten wie Visa, Mastercard und girocard (früher EC-Karte) ebenso wie digitale Varianten über Apple Pay oder Google Wallet.
Für Kreditkartenzahlungen am POS brauchen Händler in der Regel ein Kartenlesegerät oder eine mobile Lösung, einen Akzeptanzvertrag und eine Verbindung zum Zahlungsdienstleister.
Stationäre Kartenterminals werden via LAN-Kabel und Stromnetz an festen Kassenplätzen betrieben
Mobile Kartenterminals sind tragbare Geräte, die über WLAN, Bluetooth oder Mobilfunk (4G/5G) kommunizieren
Moderne POS-Kassensysteme sind mit dem Terminal verbunden und ermöglichen u.a. Bestandsprüfung und Funktionen zur Auswertung von Zahlungsströmen und Buchhaltung
Mobile Zahlungssysteme (SoftPOS) verwandeln mit Apps wie Tap on Mobile von PAYONE das Smartphone oder Tablet in ein vollwertiges Kartenlesegerät
EMV-Chipzahlungen und kontaktlose NFC-Zahlungen sind neben Magnetstreifenzahlung bei nahezu allen modernen Terminals möglich - was Sicherheit und Flexibilität erhöht.
Um Kreditkartenzahlungen abzuwickeln, ist ein Händlerkonto bei einem Acquirer (Händlerbank) erforderlich, wenn Zahlungsdienstleister diese Option nicht abdecken. Payment Service Provider wie PAYONE stellen die erforderliche Händlerkonto-Infrastruktur im Hintergrund bereit.
Über Internet- oder Mobilfunkverbindung wird der Kontakt zum Zahlungsdienstleister hergestellt, der die Gültigkeit der Karte prüft, die Zahlung autorisiert und das Geld weiterleitet.
Online benötigen Händler kein physisches Terminal, sondern eine technische Zahlungsanbindung. Das kann ein Payment-Plugin, ein Payment Gateway, eine API oder ein gehostetes Zahlungsformular sein.
PAYONE bietet für Online-Shops verschiedene E-Commerce-Lösungen als professionelles Payment-Plugin: E-Com Starter für Einsteiger, E-Com Pro für Shops mit häufigeren Zahlungen und E-Com Individual für Händler mit Zugriff auf alle verfügbaren Zahlungsarten und Zusatzservices.
Im E-Commerce reicht es nicht, Kunden zu inspirieren – sie müssen den Kauf sicher und bequem abschließen können. Fehlt die bevorzugte Zahlungsart oder wirkt die Bezahlseite nicht vertraut, ist der nächste Wettbewerber nur einen Klick entfernt. Kreditkartenzahlung, Payment Gateway und Zahlungslink sollten nicht nur technisch funktionieren, sondern auf der eigenen Webseite oder gehosteten Bezahlseiten ein sicheres, vertrautes Checkout-Erlebnis schaffen.
Mit PAYONE Link können Händler über ein Online-Tool eine Zahlungsanforderung erstellen und daraus einen Bezahllink oder QR-Code generieren. Dieser Link lässt sich per E-Mail, WhatsApp, SMS, Messenger oder Social Media verschicken. Beim Anklicken oder Scannen öffnet sich eine sichere Bezahlseite, auf der der Kunde ohne Anmeldung bezahlen kann.
Technisch ersetzt der Zahlungslink den klassischen Checkout und kann eine einfache Lösung sein, um Kreditkarten ohne Online-Shop zu akzeptieren.
Für telefonische oder schriftliche Bestellungen eignet sich PAYONE MOTO: ein webbasiertes Tool, mit dem Händler Kreditkartenzahlungen am Telefon akzeptieren oder schriftliche Bestellungen sicher verarbeiten können. Die Kartendaten werden direkt im Tool eingegeben, die Zahlung wird verarbeitet und kann anschließend verwaltet werden.
Kreditkarten sind mehr als eine zusätzliche Zahlungsart. Sie können den Moment möglich machen, in dem ein spontaner Kauf zustande kommt, sich ein internationaler Kunde für ein Angebot entscheidet oder ein regionales Produkt zum weltweiten Bestseller wird.
Mehr Reichweite: Kreditkarten helfen Händlern, auch internationale Kunden und Reisende zu gewinnen und die Marktreichweite zu vergrößern.
Mehr Umsatzpotenzial: 53 % der kleinen und mittelständischen Unternehmen sind überzeugt, dass bargeldlose Bezahlverfahren einen positiven Einfluss auf den Umsatz haben; 47 % berichten laut Visa nach Einführung der Kartenakzeptanz von einem Umsatzwachstum zwischen 6 und 15 %.
Online-Wachstum: Kredit- und internationale Debitkarten kamen im deutschen Online-Handel 2025 auf 13,7 Prozent Umsatzanteil und legten damit als Zahlungsmittel am stärksten zu.
Mehr Zahlungsmöglichkeiten, weniger Kaufabbrüche: Die Kreditkartenakzeptanz reduziert Kaufbarrieren und verhindert Kaufabbrüche, wenn Kunden kein Bargeld mitführen.
Schnellere Abläufe: Kontaktlose Zahlungsmethoden können die Bezahlung an der Kasse beschleunigen, Warteschlangen verkürzen und Bargeldhandling reduzieren.
Geringere Bargeldrisiken: Die Akzeptanz von Kreditkarten reduziert Diebstahlrisiken und kann menschliche Fehler verringern, da weniger Bargeld im Umlauf ist.
Von den Vorteilen profitierten im Jahr 2023 bereits zwei Drittel (69 %) der deutschen Kleinunternehmen, die Kartenzahlungen akzeptieren.
Die Kosten hängen von Zahlungsdienstleister, Vertriebskanal, Kartenart, Umsatzvolumen, Transaktionsanzahl und Vertragsmodell ab. Eine pauschale Kreditkartengebühr gibt es nicht.
Um Kosten realistisch zu bewerten, hilft der Blick auf zwei Ebenen: Was kostet eine einzelne Transaktion und wie hoch sind die Kosten im Verhältnis zum erzielten Umsatz? Die Unterscheidung ist wichtig, weil eine Kreditkartenzahlung mit hohem Warenkorb anders zu bewerten ist als viele kleine Zahlungen.
Je Transaktion verursachen Kreditkartenzahlungen laut Bundesbank durchschnittlich 1,00 Euro Kosten und 2,4 % Kosten im Verhältnis zum Umsatz. Die Transaktions- und Dienstleistungsgebühren betragen durchschnittlich 0,48 Euro je Transaktion beziehungsweise 1,1 % des Umsatzes.
Errechnen Sie schnell und einfach Ihre monatlichen Kosten.
Jeder Händler, der Kreditkartenzahlungen akzeptiert, ist für den Schutz der damit verbundenen Kartendaten verantwortlich und muss die Anforderungen des zentralen Sicherheitsstandards PCI DSS einhalten. Bei mobilen Zahlungen schützen zertifizierte Lösungen, gehostete Eingabefelder, Tokenisierung, verschlüsselte Übertragung und klare PCI-DSS-Prozesse sensible Daten während der Übertragung und Speicherung.
Fehlende Compliance kann nicht nur technisch riskant, sondern auch wirtschaftlich schmerzhaft werden: Kreditkartenanbieter können bei Sicherheitsverstößen Vertragsstrafen verhängen, die je nach Unternehmensgröße, Schweregrad und Dauer des Verstoßes bei bis zu 500.000 US-Dollar pro Vorfall liegen können.
Händler brauchen einen Zahlungsdienstleister, einen Akzeptanzvertrag und je nach Kanal ein Terminal, Tap on Mobile, Payment-Plugin, Payment Gateway, Zahlungslink oder virtuelles Terminal.
Ja. Über Zahlungslinks, QR-Codes oder ein virtuelles Terminal können Händler Kreditkartenzahlungen auch ohne eigenen Online-Shop akzeptieren.
Der Händler erstellt eine Zahlungsanforderung, generiert daraus einen Link oder QR-Code und teilt ihn mit dem Kunden. Dieser öffnet die Bezahlseite, wählt die Zahlungsart und schließt die Zahlung online ab.
Die Kosten hängen von Anbieter, Kartenart, Kanal und Vertragsmodell ab. Laut Bundesbank verursachen Kreditkarten im stationären Handel im Durchschnitt 1 Euro Kosten je Transaktion und 2,4 % Kosten im Verhältnis zum Umsatz.