Dieses „Zahl-per-Nutzung“-Prinzip ist besonders für kleinere Händler geeignet, die bargeldlose Zahlungen testen möchten oder nur wenige Transaktionen im Monat haben.
Das iPhone als Kartenlesegerät Wie iPhones jetzt kontaktlose Zahlungen verarbeiten
An fast jeder Kasse sieht man es: iPhone, Apple Watch und andere Smart Devices ersetzen unter anderem dank Apple Pay mehr und mehr die physische Karte, wenn es ums bargeldlose Bezahlen geht. Während also das Begleichen der Rechnung mit iPhone & Co. auf Seiten der Kunden längst zur Gewohnheit geworden ist, werden mobile Endgeräte auf Händlerseite aktuell noch kaum als Kartenlesegerät zum Kassieren eingesetzt. Dabei eröffnet das bargeldlose Kassieren mit dem Handy oder Tablet eine Vielzahl von neuen Möglichkeiten für Händler, Gastronomen oder Dienstleister: Sie können den Bezahlvorgang für die Kunden schneller und flexibler gestalten und dadurch erheblich effizienter arbeiten. Wie sich ein iPhone als Kartenlesegerät nutzen lässt, welche (geringen) technischen Voraussetzungen erfüllt sein müssen und was es kostet, klären wir in diesem Artikel.
Die Top 5-Erkenntnisse aus diesem Artikel
Keine Zusatzhardware nötig: Ein kompatibles iPhone (ab Modell XS mit iOS 16.4 oder höher) und eine Smart POS-App reichen aus, um das Smartphone im Handumdrehen in ein vollwertiges Kartenlesegerät zu verwandeln.
Breite Kartenakzeptanz: Händler können problemlos alle gängigen Bezahlmethoden wie Visa, Mastercard, Visa Debit, Debit Mastercard sowie Apple Pay und Google Pay annehmen.
Attraktives Kostenmodell: Die App ist in der Regel kostenfrei im App Store erhältlich; viele Anbieter setzen bei Tap to Pay auf ein transparentes „Pay-per-Use“-Prinzip ohne monatliche Grundgebühren.
Höchste Sicherheitsstandards: Standardisierte Zertifizierungen wie PCI DSS und die integrierte ProximityReader-Technologie von Apple gewährleisten eine verschlüsselte und sichere Zahlungsabwicklung, auch bei PIN-Eingaben für Zahlungen über 50 Euro.
Ein globaler Wachstumsmarkt: SoftPOS ist eine absolute Zukunftstechnologie; aktuelle Prognosen sagen voraus, dass bis ins Jahr 2028 weltweit bereits 61 Millionen Händler auf ihr Smartphone als Lesegerät setzen werden.
Wie wird ein iPhone zum Kartenlesegerät?
Das funktioniert im Prinzip ganz einfach. Als Hardware ist lediglich ein iPhone erforderlich, das ab dem Modell iPhone XS mit der iOS-Version 16.4 oder höher läuft. Die Kommunikation zu anderen Smart Devices beziehungsweise mit der Karte funktioniert mittels Near Field Communication (NFC). Diese kontaktlose NFC-Schnittstelle am oberen Rand des Iphones kennen viele Verbraucher im privaten Alltag bereits vom Auslesen des Personalausweises über die Online-Ausweisfunktion. Sie wird im Geschäftsalltag nun zur sicheren Brücke für Kartenzahlungen. Was sich genau hinter der NFC-Technologie verbirgt und wie die Datenübertragung funktioniert, haben wir in diesem Artikel zusammengefasst.
Eine sogenannte Smart POS-App wie etwa Tap on Mobile aus dem Hause PAYONE verwandelt das Smartphone dann in ein digitales Kartenlesegerät. Wie gewohnt ist Tap on Mobile im App Store von Apple erhältlich. Zusätzlich zur App und dem iPhone selbst ist noch ein Kartenakzeptanzvertrag erforderlich, damit Kunden mit dem gewünschten Zahlungsmittel wie Debitkarte, Kreditkarte oder etwa Apple Pay und Google Pay bezahlen können. Ein solcher Akzeptanzvertrag ist bei PAYONE schnell und unkompliziert geschlossen. Sind alle drei Bausteine vorhanden, können Händler direkt mit dem bargeldlosen Kassieren starten, ohne ein klassisches physisches Kartenlesegerät einsetzen zu müssen.
Welche Vorteile bringt das iPhone als Kartenleser für Händler und Verbraucher?
Wenn die bargeldlose Zahlung nicht nur auf Verbraucherseite, sondern auch beim Händler aufs Handy wandert, haben alle Beteiligten im Alltag viele Vorteile.
Schneller und flexibler Kaufabschluss
Die direkte Integration des Payment in den Kaufprozess ist ein großer Pluspunkt. Verkäufer haben nun die Möglichkeit, Zahlungen beinahe gleichzeitig mit der Kaufentscheidung der Kunden einzuleiten, ohne einen Umweg über die Kasse machen zu müssen. Dank der breiten Palette an Zahlungsoptionen – einschließlich Visa, Mastercard, American Express, Debit Mastercard, Visa Debit sowie Apple Pay, Google Pay und Samsung Pay – können Kunden ihre Rechnungen mit der Zahlungsweise ihrer Wahl begleichen. Diese Flexibilität trägt zu deutlich mehr Kaufabschlüssen bei.
Starke Kundenorientierung
Mit Tap to Pay auf dem iPhone müssen Kunden nicht mehr in langen Schlangen an einer Kasse warten, was das Einkaufserlebnis für die Kundschaft besonders in stark frequentierten Geschäften deutlich verbessert. Dies freut Kunde und Personal gleichermaßen. Das neuartige Bezahlverfahren bringt die Kunden, den tatsächlichen Point of Sale (die Ladentheke, das Regal, die Umkleidekabine oder den Tisch im Restaurant) und die Backend-Systeme der Händler enger als bisher zusammen. Dank der bewährten Apple-Plattform und den zahlreichen Apps stehen dem Ladenbesitzer neben der Zahlungsabwicklung auch weitere Anwendungen zur Verfügung, beispielsweise für Kundenbindung oder Marketing. So können Kundenkarten und Rabatte am selben Gerät mit einer App gescannt werden. Das Payment am iOS-Gerät des Händlers dient dabei als zentrale Schnittstelle für diese Dienste und hebt das Einkaufserlebnis auf ein neues Niveau. Das macht aus zufriedenen Kunden wirklich begeisterte Kunden.
Breites Einsatzspektrum
Da das Smartphone für die meisten Menschen ohnehin ein unverzichtbarer Begleiter ist, profitieren Händler und Dienstleister enorm davon, ihr iPhone als Kartenlesegerät einzusetzen. Denn jetzt können Unternehmen ihren Mitarbeitenden ermöglichen, auf ihren vertrauten iPhones Zahlungen entgegenzunehmen und mehrere wichtige Funktionen für den Geschäftsbetrieb auf einem Gerät zu bündeln. Neben den oben bereits beschriebenen technischen Erfordernissen benötigen sie nur noch eine Internetverbindung per WLAN oder via mobiler Daten über eine SIM-Karte.
Die Akzeptanz von Karte und Co. via iPhone kommt besonders solchen Unternehmen entgegen, die häufig an unterschiedlichen Standorten kassieren. Dazu zählen etwa Marktstände, Lieferdienste, mobile Serviceanbieter oder Handwerker. Weitere Einsatzgebiete für diese neue Technologie sind beispielsweise die Teilnahme an Messen, Festivals und anderen Veranstaltungen, die außerhalb der gewohnten Geschäftsräume oder in temporären Pop-Up-Stores stattfinden und bei denen Kunden die Möglichkeit der Kartenzahlung geboten werden soll.
Wie sicher ist die Kartenakzeptanz via iPhone?
Der Einsatz von Payment-Lösungen muss generell höchsten Sicherheitsansprüchen genügen und soll gleichzeitig maximalen Komfort bieten. Händler sollten deshalb bei der Entscheidung für eine Smart POS-Anwendung zuallererst auf eine sichere und verschlüsselte Übertragung der Zahlungsinformationen achten – sowohl von der Karte oder dem Smart Device des Kunden als auch zum Smartphone oder Tablet des Verkäufers, ähnlich wie beim traditionellen Kartenlesegerät.
Zudem gewährleisten standardisierte Zertifizierungsprozesse die maximale Sicherheit im Zahlungsverkehr. Deshalb sollten nur solche Apps in die engere Auswahl kommen, die gemäß den strengen Vorgaben der PCI CPoC- und PCI DSS-Standards zertifiziert sind. Bei Tap to Pay-Transaktionen über dem kontaktlosen Limit, die eine PIN-Eingabe verlangen, müssen die von Visa und Mastercard festgelegten Richtlinien vollumfänglich und sicher über das iPhone-Display integriert sein. Dabei werden weder Kartennummern, noch PIN-Informationen auf dem iPhone gespeichert. Wer in Sachen Smart POS für iOS-Geräte buchstäblich auf der sicheren Seite sein will, sollte sich Tap on Mobile von PAYONE genauer anschauen.
Wie hoch sind die Kosten und Gebühren für die Nutzung des iPhone als Kartenlesegerät?
Der Download der benötigten App Tap on Mobile aus dem App Store von Apple ist kostenfrei. Die Installation geht nicht nur schnell vonstatten, sondern ist auch hinsichtlich der Kosten sehr attraktiv. Es besteht kein Bedarf an teurer zusätzlicher Hardware oder umfangreichen Installationsprozessen. Ein vorhandenes iPhone mit dem Betriebssystem iOS 16.4 oder höher lässt sich durch die App und einige einfache Einstellungen also schnell in ein funktionierendes Kartenlesegerät umwandeln.
Die Technologie ist aufgrund der schlanken und transparenten Kostenstruktur besonders für kleinere Unternehmen sehr interessant, da es einen einfachen Zugang zu bargeldlosen Zahlungen ermöglicht. Ein Beispiel: PAYONE bietet Tap to Pay auf dem iPhone zu einem Kostenmodell an, das ohne monatliche Grundgebühr auskommt und bei dem nur Gebühren pro Transaktion anfallen.
Welche Anbieter für diese Technologie gibt es?
Smart POS-Apps sind von einer ganzen Reihe von Anbietern erhältlich. Bei der Auswahl der für das eigene Geschäft passenden Lösung sollten Unternehmen jedoch auf ein paar Dinge achten. Erstens sollte der Anbieter auch im Geschäft mit einem klassischen physischen Kartenlesegerät aktiv sein. Oft bietet die eigene Hausbank schon entsprechende Lösungen an. So sind zum Beispiel die Sparkassen vor Ort mit ihrem Produkt S-POS am Markt präsent, um Zahlungsakzeptanz mit Handy oder Tablet zu ermöglichen.
Zweitens sollte der Smart POS-Anbieter der Wahl die gesamte Bandbreite des Payment anbieten, also die benötigte App sowie die entsprechenden Verträge zur Akzeptanz von Zahlungen einer möglichst breiten Palette an Karten und Kartentypen. Und drittens sollte die Möglichkeit bestehen, beim gleichen Anbieter bei Bedarf auch andere Payment-Lösungen abrufen zu können. PAYONE beispielsweise bietet neben fast allen Arten an Kartenzahlungen auch herkömmliche Kartenlesegeräte für nahezu alle Einsatzbereiche sowie komplette Kassensysteme, die Kasse und bargeldlose Zahlungen in einem Gerät vereinen.
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Welche Karten können mit dem iPhone akzeptiert werden?
Kommt das iPhone auf Händlerseite für Kartenzahlungen zum Einsatz, lassen sich prinzipiell alle gängigen Zahlungsarten akzeptieren, die kontaktlose Zahlungen erlauben: Kreditkarten von Visa und Mastercard – übrigens auch als Prepaid-Karten sowie in Form moderner Debit Mastercard- und Visa Debit-Karten – und Apple Pay sowie Google Pay sowieso. Die Voraussetzung ist allerdings, dass ein entsprechender Vertrag über die Akzeptanz der jeweiligen Zahlungsart mit einem Payment-Dienstleister wie etwa PAYONE geschlossen wurde.
Softwarebasierte Zahlverfahren wie zum Beispiel Tap on Mobile gelten als absolute Zukunftstechnologie im Payment. Schätzungen gehen davon aus, dass immer mehr Händler die Vorteile dieser Lösungen erkennen und einsetzen. So sagen etwa die Analysten von Juniper Research in ihren neuesten Studien voraus, dass bis zum Jahr 2028 weltweit bereits rund 61 Millionen Händler derartige Lösungen auf ihren Smartphones nutzen werden – und das globale Transaktionsvolumen bis 2030 auf gigantische 540 Milliarden US-Dollar ansteigen wird.
Zum Vergleich: Im Jahr 2022 lag die Zahl der aktiven Händler gerade einmal bei sechs Millionen. Um in diesem dynamischen Umfeld nicht ins Hintertreffen zu geraten, sollten Händler und Dienstleister Methoden für Kartenzahlungen der neuesten Generation wie etwa Tap to Pay schon heute in ihren Payment-Mix integrieren. Wer bereits ein Kartenlesegerät hat, kann die Kombination aus Smartphone und Smart POS-App ideal als zusätzliche Zahlungsmöglichkeit in seinem Geschäft anbieten.