Music Store & PAYONE Payment im Einklang
Entdecken Sie in unserem Customer Case, wie Music Store PAYONE nutzt, um das nahtlose, internationale Payment-Erlebnis über alle Kanäle hinweg zu optimieren.
Die Payment-Landschaft erlebt derzeit eine große und vor allem positive Dynamik. Mit Wero nimmt nun erstmals eine europäische Zahlungsart an Fahrt auf, die das Potenzial hat, das Bezahlverhalten im E-Commerce und im stationären Handel nachhaltig zu verändern. Denn sie kann die Abhängigkeit von internationalen Kreditkartenorganisationen und US-amerikanischen Wallet-Anbietern deutlich reduzieren.
Schon ein kurzer Blick auf die aktuelle Verbreitung spricht eine eindeutige Sprache: Bereits kurz nach dem Start von Wero ist die Lösung für mehr als 55 Millionen Nutzerinnen und Nutzer in Europa über ihre Banking-Apps verfügbar. Das Potenzial liegt durch den weiteren Ausbau in teilnehmenden Ländern noch deutlich höher. Wenn sich in Zukunft noch weitere Geldhäuser anschließen, steigt es noch weiter. Auch auf Händlerseite wächst die Akzeptanz kontinuierlich. In Deutschland wird Wero im Handel und E-Commerce Schritt für Schritt weiter ausgerollt.
Für PAYONE ist Wero deshalb weit mehr als die Einführung einer zusätzlichen Zahlungsart. Die Lösung der European Payments Initiative (EPI) steht für eine neue Generation des digitalen Bezahlens: europäisch, kontobasiert, in Echtzeit und bei teilnehmenden Banken direkt über die jeweilige Banking-App nutzbar. Gemeinsam mit innovativen Händlerkunden bringt PAYONE diese neue Payment-Lösung bereits seit 2025 aktiv in den Markt. So haben beispielsweise der Online-Shop für Renovierungsbedarf Tedox, die Freizeitparks Hansa-Park und Phantasialand sowie der Fußballclub Hansa Rostock die neue Zahlungsart dank PAYONE in ihren Payment-Mix aufgenommen. Der Zahlungsdienstleister hat auch einer Vielzahl an Kommunen bereits ermöglicht, ihren Bürgerinnen und Bürgern das Bezahlen von digitalen Verwaltungsdienstleistungen online mit Wero anbieten zu können.
„Mit Wero machen wir sowohl uns als Händler als auch unsere Kunden unabhängiger von der Dominanz der US-amerikanischen Payment-Branche.”
Zu den ersten Händlern, die Wero mit PAYONE freigeschaltet haben, gehört der Kölner Musikalien-Spezialist Music Store. Music Store ist einer der führenden europäischen Händler für Musikinstrumente, Studio-Equipment, Lichttechnik und DJ-Equipment. Auf mehr als 5.500 Quadratmetern Verkaufsfläche in Köln sowie über den internationalen Online-Shop beliefert das Unternehmen Kundinnen und Kunden in ganz Europa und darüber hinaus. Die Zielgruppe könnte dabei vielfältiger kaum sein: vom ambitionierten Hobby-Musiker über professionelle Tonstudios bis hin zu internationalen Künstlern und Orchestern. Genau diese Vielfalt stellt hohe Anforderungen an die Payment-Prozesse.
„Aufgrund dieser Kundenstruktur verfolgen wir eine klare Multi-Channel-Strategie. Da ist eine hoch-performante Payment-Umgebung von entscheidender Bedeutung“, erklärt Coskun Mehenk, Leiter Finanz- und Rechnungswesen bei Music Store. Mehenk und sein Team haben genau deshalb neue Zahlungsarten immer im Blick und bewerten gemeinsam mit ihren Payment-Spezialisten von PAYONE, ob diese zum Geschäftsmodell von Music Store passen und wie sie effektiv eingesetzt werden können. In den mehr als zehn Jahren ihrer vertrauensvollen und erfolgreichen Partnerschaft haben PAYONE und Music Store deshalb zahlreiche technologische Entwicklungen gemeinsam umgesetzt. Entscheidend war für Music Store dabei nie allein die technische Plattform, sondern vor allem die Qualität der Zusammenarbeit.
Entdecken Sie in unserem Customer Case, wie Music Store PAYONE nutzt, um das nahtlose, internationale Payment-Erlebnis über alle Kanäle hinweg zu optimieren.
Wero ist für Music Store nicht nur eine weitere Zahlungsart, sondern auch ein klares Statement für Technologie “made in Europe”. Coskun Mehenk formuliert es so: „Mit Wero machen wir sowohl uns als Händler als auch unsere Kunden unabhängiger von der Dominanz der US-amerikanischen Payment-Branche.“ Genau diese europäische Perspektive ist ein zentraler Bestandteil der Vision hinter Wero. Die European Payments Initiative verfolgt das Ziel, einen paneuropäischen Zahlungsstandard zu etablieren, der langfristig nationale Einzellösungen zusammenführt und gleichzeitig eine europäische Alternative zu den dominierenden globalen Systemen schafft.
Dabei basiert Wero auf europäischen Standards und nutzt SEPA Instant Payments als technologische Grundlage. Zahlungen erfolgen direkt vom Bankkonto des Kunden und werden in Echtzeit bestätigt. Verbraucher authentifizieren die Zahlung bequem über ihre vertraute Banking-App. Separate Registrierungen oder das Hinterlegen sensibler Zahlungsdaten bei Drittanbietern entfallen.
Wero ist für Music Store aber nicht nur ein Statement für mehr Unabhängigkeit, sondern überzeugt im Vergleich zu den US-Alternativen durch niedrigere Kosten. Die Gebührenstrukturen klassischer Kreditkarten oder internationaler Wallets sind gerade für den Handel längst zu einem relevanten Kostenfaktor geworden. In einer Branche, in der eine kleine Veränderung bei der Transaktionsgebühr in der zweiten Nachkommastelle schon einen erkennbaren Effekt auf die Marge hat, ist das ein wichtiges Argument.
Da Wero auf Instant Payments basiert, profitieren Händler von deutlich effizienteren Zahlungsprozessen. Die Zahlungsbestätigung erfolgt nahezu in Echtzeit. Dadurch verbessern sich Liquiditätsplanung und Fulfillment-Prozesse gleichzeitig. Zudem reduziert die direkte Konto-zu-Konto-Verbindung potenzielle Risiken durch Rückbuchungen oder Chargebacks.
Hinzu kommt ein weiterer operativer Vorteil. Denn Wero standardisiert das Payment über Ländergrenzen hinweg, was Abläufe erheblich erleichtert. Bislang müssen international agierende Händler zahlreiche nationale Zahlungsarten einzeln integrieren und administrieren. Unternehmen wie Music Store, die Kunden in ganz Europa bedienen, haben dadurch einen erheblichen technischen und buchhalterischen Aufwand. Wero verfolgt dagegen einen einheitlichen europäischen Ansatz. Für Music Store bedeutet das spürbar weniger Komplexität im Payment-Management, weniger fragmentierte Clearing-Prozesse und eine effizientere Administration.
Aufgrund der räumlichen Nähe zur niederländischen Grenze erfreut sich Music Store großer Beliebtheit bei Musikerinnen und Musikern aus dem Nachbarland. Diese besuchen nicht nur gerne das große Ladengeschäft in Köln, sondern kaufen auch im Online-Shop ein. Daher ist iDEAL schon seit dem Jahr 2016 ein fester Bestandteil des Payment-Mix im E-Commerce-Angebot von Music Store. iDEAL ist die in den Niederlanden etablierte Zahlungsart für sichere Online-Zahlungen direkt über die eigene Bank. Seit Anfang 2026 wird iDEAL schrittweise in Wero integriert. Die niederländischen Verbraucherinnen und Verbraucher behalten dabei die gleiche vertraute Zahlungsumgebung über ihre Bank wie bisher, allerdings mit dem zusätzlichen Vorteil einer grenzüberschreitend nutzbaren europäischen Zahlungsmethode.
Und das zeigte sich schon beim Aufschalten von Wero im Check-out des Online-Shops von Music Store. Dank der gewachsenen Infrastruktur und der Saferpay-Schnittstelle von PAYONE für den internationalen E-Commerce war Wero sehr schnell einsatzbereit. Mario-Johnny Wimmer, Stellvertretender Abteilungsleiter Accounting bei Music Store und verantwortlich für die Implementierung von Wero, beschreibt das so: „Dass wir Wero über das bestehende Payment Gateway im Grunde per Plug and Play anbinden konnten, klingt zwar plakativ, aber es war tatsächlich so. Wenn ich das mit ähnlichen Projekten aus der Vergangenheit vergleiche, war Wero eine der schlankesten und schnellsten Anbindungen, die ich bisher begleitet habe.”
Kaum zehn Minuten nachdem Wero im Online-Shop von Music Store verfügbar war, hatten die ersten Kunden die neue Zahlungsart auch schon für sich entdeckt und bezahlten ihre Warenkörbe mit Wero. Das zeigt, dass nicht nur händlerseitig ein großes Interesse an Wero besteht, sondern auch die Kundschaft dem neuen Payment-Angebot sehr zugetan ist.
„Wir sehen ganz klar, dass Wero bei unseren Kundinnen und Kunden eine enorme Akzeptanz hat”, resümiert Wimmer den Start und untermauert das mit Zahlen. „In den ersten fünf Wochen lag der Umsatz mit Wero im mittleren fünfstelligen Bereich. Besonders bemerkenswert dabei ist, dass der durchschnittliche Wero-Warenkorb mit rund 220 Euro bereits das Niveau von etablierten Zahlungsarten wie Kreditkarte oder PayPal erreicht hat”, so Wimmer weiter. Coskun Mehenk geht von einem siebenstelligen Umsatz aus, der im ersten Jahr des Einsatzes mit Wero abgerechnet werden wird.
„Wero ist nicht weniger als ein langfristiges Zukunftsprojekt für den europäischen Handel.”
Der Fokus von Wero liegt aktuell vor allem auf dem E-Commerce und Peer-to-Peer-Zahlungen. Doch EPI hat deutlich größere Pläne. Perspektivisch sind zusätzliche Mehrwertdienste im E-Commerce vorgesehen, darunter Loyalty-Programme, Altersverifikationen oder digitale Services direkt im Zahlungsprozess. Darüber hinaus steht zudem der Rollout für den stationären Handel in mehreren Phasen an.
Das Beispiel Music Store zeigt bereits heute sehr deutlich, welches Potenzial in der neuen Zahlungsart steckt: schnelle Integration, attraktive Kostenstrukturen, hohe Kundenfreundlichkeit und eine starke europäische Perspektive. Music Store-Finanzchef Mehenk bringt es auf den Punkt: „Wero ist nicht weniger als ein langfristiges Zukunftsprojekt für den europäischen Handel.”