Die Zusammenarbeit mit einem weit verbreiteten Zahlungsanbieter kann auch das Vertrauen auf Kundenseite steigern – was wiederum zu weniger Kaufabbrüchen führen kann.
Online-Zahlungsdienstleister So finden Sie die richtige Zahlungslösung für Ihren Webshop
Ein unkomplizierter Checkout und passende Zahlungsarten können dazu beitragen, Kaufabbrüche zu vermeiden. Doch welcher Online-Zahlungsdienstleister passt zu Ihrem Webshop? Erfahren Sie, worauf Sie bei Zahlungsarten, Integration, Sicherheit, Kosten und Skalierbarkeit achten sollten – und welche Lösungen PAYONE für unterschiedliche Shop-Phasen bietet.
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Mit passendem Payment zum reibungslosen Checkout
Der Checkout beeinflusst, ob Besucher kaufen: Fehlende Zahlungsarten, komplizierte Abläufe oder Unsicherheit können Kaufabbrüche auslösen. Ein passender Online-Zahlungsdienstleister reduziert diese durch ein breiteres Zahlungsarten-Angebot, integriert die Zahlungsarten in den Webshop und unterstützt sichere Zahlungen. Entscheidend sind Zahlungsmethoden, Shopsystem-Integration, Sicherheit, Kosten und Skalierbarkeit.
Das Wichtigste in Kürze
Der richtige Zahlungsarten-Mix: Bieten Sie Ihren Kunden die Zahlungsmethoden an, die sie bevorzugen. Dazu gehören je nach Zielgruppe beispielsweise PayPal, Kreditkarte, Kauf auf Rechnung, SEPA-Lastschrift und Mobile Payment.
Einfache Integration: Achten Sie auf passende Plugins für Ihr Shopsystem oder gut dokumentierte Schnittstellen für individuelle Entwicklungen.
Sicherheit und Komfort: Sicherheitsverfahren, Betrugsprävention und ein reibungsloser Checkout sollten zusammenspielen, damit Zahlungen geschützt und möglichst einfach abgewickelt werden.
Schnelle Zahlungsabwicklung: Online-Zahlungsdienstleister wickeln Zahlungen in Sekundenschnelle ab. Eine Zahlungsfreigabe erfolgt in Echtzeit.
Weniger Verwaltungsaufwand: Ein Full-Service-PSP bündelt verschiedene Zahlungsarten und vereinfacht die technische Anbindung sowie die Abrechnung.
Mit dem Unternehmen wachsen: Die Payment-Lösung sollte zu Ihrer aktuellen Unternehmensphase passen und Erweiterungen ermöglichen – beispielsweise die Verbindung von Online-Shop und stationärem Handel.
Was ist ein Online-Zahlungsdienstleister und wie funktioniert er?
Ein Online-Zahlungsdienstleister, auch Payment Service Provider (PSP) oder Payment-Anbieter genannt, stellt die technische Infrastruktur bereit, über die Händler elektronische Zahlungen in ihrem Webshop akzeptieren und abwickeln können. Er verbindet den Online-Shop mit den beteiligten Zahlungsnetzwerken und Finanzinstituten und unterstützt die Verarbeitung der Transaktion.
Der PSP übernimmt dabei je nach Leistungsumfang verschiedene Aufgaben: Er bindet Zahlungsarten wie Kreditkarte, PayPal oder SEPA-Lastschrift ein, übermittelt Zahlungsdaten, unterstützt die Autorisierung und Verarbeitung von Transaktionen und stellt Funktionen für Sicherheit, Reporting und Abrechnung bereit.
So läuft eine Online-Zahlung ab
Der Kunde wählt eine Zahlungsart: Im Checkout entscheidet sich der Kunde beispielsweise für die Kreditkarte oder eine andere angebotene Zahlungsmethode.
Der Shop übermittelt die Zahlungsanfrage: Die erforderlichen Zahlungsdaten werden über eine gesicherte Verbindung an den Zahlungsdienstleister beziehungsweise den zuständigen Zahlungsnetzwerkpartner übermittelt.
Die Zahlung wird geprüft und autorisiert: Je nach Zahlungsart sind Banken, Kartenorganisationen oder weitere Zahlungsanbieter an der Prüfung beteiligt. Sicherheits- und Authentifizierungsverfahren können diesen Schritt ergänzen.
Der Shop erhält eine Rückmeldung: Der Händler erfährt, ob die Zahlung autorisiert, abgelehnt oder noch nicht abschließend bestätigt wurde.
Die Abrechnung erfolgt: Nach den jeweiligen Zahlungs- und Vertragsbedingungen werden die Beträge verarbeitet und dem Händler ausgezahlt. Der PSP stellt dafür je nach Lösung Abrechnungs- und Reporting-Funktionen bereit.
Ein wichtiger Unterschied: Die Zahlungsautorisierung und die tatsächliche Auszahlung sind nicht dasselbe. Auch werden Zahlungsdaten und Geldbeträge nicht zwangsläufig über denselben Weg übertragen.
Die wichtigsten Kriterien bei der Auswahl Ihres Online-Zahlungsanbieters
Welcher Online-Zahlungsanbieter der richtige ist, hängt von Ihrem Geschäftsmodell, Ihrer Zielgruppe und Ihrem Shopsystem ab. Die folgende Checkliste hilft Ihnen, die wichtigsten Anforderungen zu prüfen.
1. Relevante Zahlungsarten für Ihre Zielgruppe
Nicht jeder Kunde möchte auf dieselbe Weise bezahlen. Während einige Käufer PayPal als Bezahlmethode bevorzugen, setzen andere auf Kreditkarte, Kauf auf Rechnung, SEPA-Lastschrift oder mobile Bezahlverfahren. Entscheidend ist deshalb ein Zahlungsarten-Mix, der zu Ihrer Zielgruppe, Ihrem Warenkorb und Ihrem Markt passt.
Bei der Suche nach passenden Online-Zahlungsanbietern ist auf Folgendes zu achten:
Werden die für Ihre Kunden relevanten Zahlungsarten unterstützt?
Lassen sich etablierte Verfahren wie PayPal, Kreditkarte, Kauf auf Rechnung und SEPA-Lastschrift integrieren?
Sind Mobile-Payment-Verfahren wie Apple Pay oder Amazon Pay verfügbar, wenn Ihre Zielgruppe häufig mobil einkauft?
Können Sie zusätzliche Zahlungsmöglichkeiten für neue Märkte oder veränderte Kundenbedürfnisse ergänzen?
Für Online-Händler in Deutschland, Österreich und der Schweiz (DACH) ist es sinnvoll, die jeweiligen Marktgewohnheiten zu berücksichtigen. Welche Zahlungsmethoden tatsächlich relevant sind, hängt unter anderem vom Land, der Zielgruppe und dem angebotenen Sortiment ab.
2. Integration und Kompatibilität mit Ihrem Shopsystem
Die Zahlungsabwicklung sollte sich möglichst unkompliziert in die bestehende technische Umgebung des Onlineshops integrieren lassen. Für verbreitete Shop-Systeme wie Shopify, Shopware, WooCommerce oder Magento können geeignete Zahlungs-Plugins beziehungsweise Erweiterungen den Implementierungsaufwand reduzieren.
Bei individuell programmierten Webshops sind gut dokumentierte APIs wichtig. Sie ermöglichen es Entwicklern, die Zahlungsabwicklung an die jeweiligen Anforderungen anzupassen.
Als Shop-Betreiber sollten Sie auf folgende Punkte achten:
Gibt es ein passendes Plugin für Ihr Shopsystem und dessen Version?
Wie aufwendig sind Einrichtung, Konfiguration und Wartung?
Sind Anpassungen am Checkout möglich?
Wie umfassend ist die technische Dokumentation?
Welche Unterstützung erhalten Sie bei Integration und Fehlerbehebung?
Eine einfache Integration spart nicht nur Entwicklungszeit. Sie erleichtert auch spätere Anpassungen, wenn Ihr Shop neue Funktionen oder zusätzliche Zahlungsarten benötigt.
3. Sicherheit und Betrugsprävention
Bei Online-Zahlungen müssen sensible Daten geschützt und betrügerische Transaktionen möglichst früh erkannt werden. Geeignete Online-Bezahldienste sollten deshalb Sicherheitsfunktionen und Verfahren zur Risikobewertung bereitstellen, die zu Ihrem Geschäftsmodell passen.
Dazu gehören beispielsweise:
3D-Secure: Ein Authentifizierungsverfahren für Kreditkartenzahlungen, das zusätzliche Prüfungen ermöglichen kann.
PSD2-Richtlinie: Die EU-Richtlinie 2015/2366 soll Zahlungsdienste innerhalb der EU harmonisieren sowie ein hohes Maß an Verbraucherschutz gewährleisten.
Betrugsprävention und Risikomanagement: Verfahren zur Erkennung auffälliger Transaktionen und zur Bewertung von Zahlungsrisiken.
Sichere Datenübertragung: Schutz sensibler Informationen während der Zahlungsabwicklung.
Unterstützung bei regulatorischen Anforderungen: Funktionen und Prozesse, die Händler bei der Umsetzung relevanter Sicherheitsvorgaben unterstützen können.
Wichtig ist, dass Sicherheitsmaßnahmen den Checkout und das Online-Shopping-Erlebnis nicht unnötig verkomplizieren. Eine gute Payment-Lösung verbindet angemessene Prüfungen mit einem möglichst komfortablen Bezahlprozess.
4. Kosten und Abrechnungsmodell
Die Kosten eines Zahlungsdienstleisters bestehen häufig aus mehreren Komponenten. Neben möglichen monatlichen Grundgebühren können transaktionsabhängige Entgelte, Zahlungsartengebühren oder weitere vertraglich vereinbarte Kosten anfallen.
Vergleichen Sie daher nicht nur einzelne Transaktionsgebühren, sondern die Gesamtkosten Ihrer Zahlungsabwicklung. Berücksichtigen Sie dabei auch den erwarteten Umsatz, die Anzahl der Transaktionen, die genutzten Zahlungsarten und den Aufwand für die interne Verwaltung. Unter Umständen kann ein Händler-Dashboard die Verwaltung der Umsätze vereinfachen.
Fragen Sie den Anbieter konkret:
Welche einmaligen und laufenden Gebühren fallen an?
Wie unterscheiden sich die Kosten je nach Zahlungsart?
Welche Leistungen sind im vereinbarten Paket enthalten?
Wie erfolgen Auszahlungen und Abrechnungen?
Welche Kosten entstehen bei einer Erweiterung Ihres Geschäfts?
Ein transparentes Preismodell hilft Ihnen, die Wirtschaftlichkeit Ihrer Payment-Lösung realistisch einzuschätzen.
5. Skalierbarkeit und Service
Ihr Zahlungsanbieter sollte nicht nur zu Ihrem aktuellen Shop passen. Mit steigenden Bestellzahlen, neuen Märkten oder zusätzlichen Vertriebskanälen können auch die Anforderungen an die Zahlungsabwicklung wachsen.
Achten Sie darauf, ob der PSP zusätzliche Zahlungsarten, weitere Länder, automatisierte Reports und eine zentrale Verwaltung unterstützt. Auch die Erreichbarkeit des Supports und die Qualität der technischen Betreuung sind wichtige Auswahlkriterien.
Warum Einzellösungen Online-Shops beim Wachsen bremsen
Zu Beginn erscheint es oft unkompliziert, einzelne Zahlungsarten direkt über verschiedene Anbieter einzubinden. Mit zunehmendem Geschäft kann dieser Ansatz jedoch zu unnötigem Verwaltungsaufwand führen. Mehrere Verträge, unterschiedliche Abrechnungen, getrennte Zugänge und voneinander abweichende technische Schnittstellen erschweren die tägliche Arbeit.
Die Folgen zeigen sich häufig in der Buchhaltung und im Reporting: Zahlungseingänge müssen aus verschiedenen Quellen zusammengeführt, Gebühren separat kontrolliert und Transaktionen gegebenenfalls manuell abgeglichen werden. Hinzu kommt der Aufwand, mehrere Anbieter zu betreuen und bei technischen Problemen unterschiedliche Ansprechpartner zu kontaktieren.
Ein Full-Service-PSP wie PAYONE bündelt zahlreiche Zahlungsarten in einer integrierten Lösung. Je nach Produkt und Vertragsumfang können Händler dadurch die technische Anbindung vereinfachen, Zahlungsprozesse zentraler verwalten und Abrechnungsinformationen zusammenführen.
Das bietet insbesondere wachsenden Online-Shops Vorteile:
Weniger Schnittstellen: Mehrere Zahlungsarten lassen sich über eine zentrale Integration anbinden.
Vereinfachte Verwaltung: Zahlungsinformationen und Reports können zentraler bereitgestellt werden.
Bessere Übersicht: Eine konsolidierte Darstellung erleichtert die Kontrolle von Transaktionen und Gebühren.
Mehr Flexibilität: Zusätzliche Zahlungsarten und Funktionen lassen sich entsprechend dem verfügbaren Leistungsumfang ergänzen.
Ob sich ein zentraler PSP finanziell lohnt, hängt von den individuellen Konditionen und dem Transaktionsvolumen ab. Vergleichen Sie deshalb nicht nur die Einzelgebühren, sondern auch die internen Kosten für Buchhaltung, Technik und laufende Administration.
PAYONE als E-Commerce-Partner: Flexibel von E-Com Starter bis Pro
Ob Sie Ihren ersten Online-Shop eröffnen, steigende Transaktionszahlen bewältigen oder Online- und Filialgeschäft miteinander verbinden möchten: Die passende Payment-Lösung sollte zu Ihrer aktuellen Unternehmensphase passen und sich bei Bedarf erweitern lassen.
PAYONE bietet E-Commerce-Lösungen für unterschiedliche Anforderungen. Welche Lösung geeignet ist, hängt unter anderem von Ihrem Shopsystem, den benötigten Zahlungsarten, Ihrem Transaktionsvolumen und Ihren Anforderungen an Reporting und Vertriebskanäle ab.
E-Com Starter: Der Einstieg in den Online-Handel
Wer einen neuen Webshop aufbaut, benötigt vor allem eine unkomplizierte Integration und die passenden Zahlungsarten für die eigene Zielgruppe. Vorgefertigte Module für unterstützte Shopsysteme können den technischen Aufwand reduzieren und den Start erleichtern.
E-Com Starter richtet sich an Händler, die eine geeignete Grundlage für ihre Online-Zahlungsabwicklung suchen. Im Vordergrund stehen ein möglichst einfacher Einstieg, eine passende technische Anbindung und die Einbindung relevanter Zahlungsarten.
Ihre Vorteile:
Vereinfachte Integration über unterstützte Shop-Module
Weniger individueller Entwicklungsaufwand
Zahlungsarten passend zu Ihrem Geschäftsmodell
Eine Grundlage, die sich an den Anforderungen Ihres Shops orientiert
E-Com Pro: Für wachsende Online-Shops
Mit steigenden Bestellzahlen wachsen auch die Anforderungen an Zahlungsabwicklung, Reporting und Buchhaltung. Eine zentrale Payment-Lösung kann dabei helfen, Zahlungsinformationen übersichtlich bereitzustellen und wiederkehrende Verwaltungsaufgaben zu vereinfachen.
E-Com Pro richtet sich an Händler, deren Zahlungsprozesse mit dem Geschäft mitwachsen sollen. Je nach vereinbartem Leistungsumfang stehen dabei insbesondere die konsolidierte Abwicklung, Auszahlungsübersichten und Reporting-Funktionen im Fokus.
Ihre Vorteile:
Zentralere Verwaltung der Zahlungsabwicklung
Übersichtlichere Abrechnungs- und Transaktionsinformationen
Unterstützung bei der Abstimmung von Zahlungseingängen
Eine Payment-Lösung für steigende Anforderungen im E-Commerce
Seamless Commerce: Online-Shop und stationären Handel verbinden
Für Händler mit Filialen oder stationären Verkaufsflächen reicht eine isolierte Betrachtung des Online-Shops häufig nicht mehr aus. Werden Zahlungen im Webshop und an der Kasse über getrennte Systeme verwaltet, entstehen zusätzliche Abstimmungsaufgaben und eine eingeschränkte Gesamtübersicht.
Mit Seamless-Commerce-Konzepten lassen sich Online- und stationäre Vertriebskanäle stärker miteinander verknüpfen. PAYONE unterstützt Händler dabei, passende Lösungen für ein kanalübergreifendes Einkaufserlebnis zu entwickeln.
Je nach technischer Umsetzung und eingesetzten Produkten können beispielsweise einheitlichere Zahlungsprozesse, eine bessere Übersicht über Umsätze verschiedener Kanäle oder Services wie Click & Collect und Return to Store unterstützt werden.
Ihre Vorteile:
Stärkere Verknüpfung von Online- und Filialgeschäft
Bessere Übersicht über unterschiedliche Vertriebskanäle
Grundlage für kanalübergreifende Services
Mehr Möglichkeiten für ein konsistentes Kundenerlebnis
Welche Lösung von PAYONE passt zu Ihrem Online-Shop?
Shop-Neugründung / Startup
Schneller Start, begrenztes Budget und möglichst wenig Entwicklungsaufwand
E-Com Starter – Integration über unterstützte Shop-Module
Weniger individueller Implementierungsaufwand und ein schnellerer Weg zum Online-Verkauf
Wachsender Online-Shop
Steigende Transaktionszahlen und hoher Abstimmungsaufwand in der Buchhaltung
E-Com Pro – zentralere Zahlungsabwicklung und Reporting entsprechend dem Leistungsumfang
Übersichtlichere Prozesse und weniger manueller Verwaltungsaufwand
Omnichannel-Händler mit Shop und Laden
Getrennte Zahlungssysteme erschweren die kanalübergreifende Verwaltung
Seamless Commerce – passende Lösungen zur Verknüpfung von POS und E-Commerce
Bessere Kanalübersicht und eine Grundlage für vernetzte Services wie Click & Collect
Die konkrete Verfügbarkeit von Funktionen hängt vom jeweiligen Produkt, der technischen Integration und den vertraglich vereinbarten Leistungen ab. Lassen Sie sich beraten, welche Lösung zu Ihren Anforderungen passt.
Häufige Fragen zu Online-Zahlungsdienstleistern
Sollte ein Webshop von Anfang an mehrere Zahlungsarten anbieten?
Ja, der Zahlungsarten-Mix sollte bereits zum Start auf die Zielgruppe und das Geschäftsmodell abgestimmt sein. Auch ein neuer Shop profitiert davon, wenn Kunden ihre bevorzugte Zahlungsmethode vorfinden. Eine zu kleine Auswahl kann dazu führen, dass potenzielle Käufer den Bestellvorgang abbrechen.
Welche Zahlungsarten sinnvoll sind, hängt unter anderem vom Alter und den Gewohnheiten Ihrer Kunden, dem Warenkorb und dem jeweiligen Markt ab. Für viele Shops in Deutschland sind PayPal, Kreditkarte, Kauf auf Rechnung und SEPA-Lastschrift wichtige Optionen. Ergänzend können Mobile Payment und weitere Verfahren sinnvoll sein.
Welche Zahlungsarten sollte ein Online-Shop anbieten?
In der Regel ist eine Auswahl von drei bis vier Zahlungsanbietern ideal für Online-Shops. Für Händler in Deutschland ist eine Kombination aus folgenden Zahlungsarten ein sinnvoller Ausgangspunkt:
PayPal: Eine etablierte Option für Online-Zahlungen mit einem Marktanteil von 84 % in Deutschland.
Kauf auf Rechnung: Kunden bezahlen erst nach Erhalt der Ware, sofern die jeweilige Lösung und die Zahlungsbedingungen dies ermöglichen.
Kreditkarte: Eine wichtige Option für nationale und internationale Kunden.
SEPA-Lastschrift: Ermöglicht den Einzug von Zahlungen vom Bankkonto.
Mobile Payment: Unterstützt Bezahlvorgänge über kompatible mobile Geräte und Wallets.
Die optimale Auswahl sollte regelmäßig überprüft werden. Für internationale Shops können je nach Zielmarkt zusätzliche lokale Zahlungsarten relevant sein.
Wie beeinflusst das Zahlungsartenangebot die Kaufabbruchquote?
Die Kaufabbruchquote beschreibt den Anteil der begonnenen Kaufvorgänge, die nicht abgeschlossen werden. Ein Grund dafür kann sein, dass die bevorzugte Zahlungsart nicht angeboten wird. Auch ein komplizierter Checkout, unerwartete Kosten oder mangelndes Vertrauen können zu Abbrüchen führen. Apple Pay ermöglicht beispielsweise blitzschnelle Zahlungen via Face ID oder Touch ID. Der Kauf ist somit in Sekundenschnelle getätigt, bevor es sich der Kunde anders überlegt.
Eine von ibi research an der Universität Regensburg im Jahr 2020 veröffentlichte Untersuchung zum Einfluss von Zahlungsverfahren auf den Umsatz berichtete, dass bei einem ausschließlich angebotenen PayPal-Verfahren 42,4 % der befragten beziehungsweise untersuchten Kunden den Kauf abbrachen. Bei ausschließlichem Kauf auf Rechnung lag der entsprechende Wert bei 53,1 %. Die Werte beziehen sich auf den jeweiligen Studienkontext und sollten nicht als allgemeingültige aktuelle Abbruchquoten verstanden werden.
Die praktische Schlussfolgerung: Ein auf die Zielgruppe abgestimmter Zahlungsarten-Mix kann dazu beitragen, unnötige Hürden im Checkout zu vermeiden.
Was kostet ein Online-Zahlungsdienstleister?
Die Kosten hängen vom Anbieter, den gewählten Zahlungsarten und dem vereinbarten Tarif ab. Häufig setzen sie sich aus einer monatlichen Grundgebühr und transaktionsabhängigen Entgelten zusammen. Je nach Vertrag können weitere Kosten hinzukommen.
Vergleichen Sie deshalb immer die Gesamtkosten und prüfen Sie, welche Funktionen, Zahlungsarten und Supportleistungen bereits enthalten sind. Für aktuelle Konditionen von PAYONE empfiehlt sich ein individuelles Angebot, da Preise und Vertragsbedingungen je nach Produkt und Anforderung variieren können.
Wie lässt sich ein Zahlungsdienstleister in einen individuell programmierten Webshop integrieren?
Bei individuell entwickelten Shops erfolgt die Anbindung in der Regel über eine Programmierschnittstelle (API). Über diese Schnittstelle kann der Webshop die Zahlungsabwicklung anstoßen, Statusinformationen verarbeiten und weitere unterstützte Funktionen nutzen.
Entscheidend sind eine gut dokumentierte API, geeignete Testmöglichkeiten und klare Vorgaben zur sicheren Verarbeitung von Zahlungsdaten. Entwickler sollten außerdem prüfen, wie sich Fehlerfälle, Rückerstattungen und Statusänderungen technisch abbilden lassen.
Informationen zur verfügbaren technischen Dokumentation und zu den Integrationsmöglichkeiten erhalten Sie über die Entwicklerressourcen von PAYONE.
Worauf sollten Händler bei Datenschutz und Transaktionssicherheit achten?
Händler sollten sicherstellen, dass die Zahlungsabwicklung den jeweils geltenden Datenschutz- und Sicherheitsanforderungen entspricht. Dazu gehören insbesondere der Schutz sensibler Daten, geeignete Authentifizierungsverfahren und Maßnahmen zur Erkennung verdächtiger Transaktionen.
Welche konkreten Pflichten gelten, hängt unter anderem von der eingesetzten Zahlungsart, der technischen Integration und der Rolle der beteiligten Unternehmen ab. Prüfen Sie daher die Sicherheitsfunktionen Ihres PSP und stimmen Sie die Umsetzung bei Bedarf mit Ihren technischen und rechtlichen Ansprechpartnern ab.
Kann ich mit PAYONE Online-Shop und stationären Handel verbinden?
Ja, PAYONE bietet Lösungen für Händler, die Online- und stationäre Vertriebskanäle miteinander verbinden möchten. Welche Möglichkeiten für die Verknüpfung von Webshop, Kassensystemen, Zahlungsinformationen und kanalübergreifenden Services bestehen, hängt von den eingesetzten Produkten und der jeweiligen Integration ab.
Wenn Sie mehrere Vertriebskanäle betreiben, sollten Sie frühzeitig prüfen, welche Anforderungen Sie an die gemeinsame Verwaltung, das Reporting und das Kundenerlebnis stellen.
Finden Sie die passende Payment-Lösung für Ihren Webshop
Der passende Online-Zahlungsdienstleister hilft Ihnen, relevante Zahlungsarten bereitzustellen, den Checkout komfortabel zu gestalten und den Verwaltungsaufwand Ihrer Zahlungsabwicklung zu reduzieren. Achten Sie bei der Auswahl auf die Anforderungen Ihrer Zielgruppe, die technische Integration, Sicherheit, Kosten und die Skalierbarkeit Ihrer Lösung.
PAYONE unterstützt Sie dabei, eine Payment-Lösung zu finden, die zu Ihrer aktuellen Unternehmensphase und Ihren zukünftigen Wachstumsplänen passt. Lassen Sie sich beraten, welche E-Commerce-Lösung für Ihren Webshop geeignet ist.