DCC und Tax Free Die Reisewelle direkt am Terminal nutzen
2025 zählte Deutschland 83,6 Millionen Übernachtungen aus dem Ausland. Allein die USA, die Schweiz, Großbritannien, Polen und Dänemark standen zusammen für 25,2 Millionen Übernachtungen – und damit für rund 30 Prozent des gesamten Marktes. Mit diesen Gästen kommen internationale Karten, andere Währungen und viele Situationen, in denen ein klarer, verständlicher Check-out zählt. Gerade jetzt in der beginnenden Reise- und Ferienzeit ist also der ideale Moment für Handel, Hotellerie und Gastronomie, ihren Kunden und Gästen das bargeldlose Bezahlen am Kartenterminal in ihrer Heimatwährung mittels Dynamic Currency Conversion (DCC) zu ermöglichen. Mit DCC machen Händler, Gastronomen und Hoteliers aus einer Zahlung einen echten Service-Moment für ihre Besucher.
Vertraute Währung schafft Transparenz
Das Kartenterminal erkennt, ob Kunde oder Gast eine unterstützte internationale Karte einsetzt und bietet ihm automatisch die Wahl, den fälligen Betrag in Euro oder direkt in der Heimatwährung zu begleichen. PAYONE unterstützt dafür bis zu 49 Währungen und Karten von Visa, Visa Debit, V PAY, Mastercard, Debit Mastercard und Maestro. Der Wechselkurs wird täglich von SIX Financial Information bereitgestellt.
Für Gäste liegt der Mehrwert auf der Hand: Sie sehen den Betrag in US-Dollar, Schweizer Franken, Pfund oder einer anderen vertrauten Währung und wissen schon beim Bezahlen, welcher Betrag abgebucht wird. Gerade bei Hotelrechnungen, größeren Warenkörben, Business-Ausgaben oder Restaurantbesuchen in touristischen Lagen schafft das Orientierung. Kein Kopfrechnen, kein späteres Rätselraten auf der Kartenabrechnung, sondern eine bewusste Entscheidung für mehr Transparenz und Nachvollziehbarkeit direkt am Terminal.
Kein Aufwand, mehr Ertrag
Für Händler, Gastronomen und Hoteliers ist DCC attraktiv, weil der Prozess automatisch läuft. Das Personal muss weder komplizierte Währungstabellen prüfen noch einen gesonderten manuellen Vorgang starten. Das Terminal schlägt die DCC-Option immer dann vor, wenn der Händler diese Zusatzfunktion seines Terminals bei seinem Zahlungsdienstleister freigeschaltet hat und die Voraussetzungen beim Kartenzahlenden erfüllt sind.
Beim Einsatz von DCC fallen für den Händler weder Umrechnungsgebühren noch zusätzlicher Aufwand an. Die Abrechnung erfolgt immer in der gewünschten Händlerwährung und erfordert daher keine zusätzliche Zuordnung in der Buchhaltung. Im Gegenteil: Händler erhalten bei DCC-Transaktionen sogar einen finanziellen Kickback beziehungsweise attraktive Provisionen.
Ob DCC im Alltag von den Kunden angenommen wird, entscheidet die Ansprache. Der Service darf nicht wie ein technischer Sonderfall wirken, sondern wie eine einfache Wahlmöglichkeit. Ein Satz reicht oft: „Sie können in Euro oder direkt in Ihrer Heimatwährung bezahlen. Das Terminal zeigt Ihnen beide Optionen – Sie entscheiden.“ Wichtig ist: Karteninhaberinnen und Karteninhaber müssen vor der Transaktion informiert werden und ihre Auswahl selbst aktiv am Terminal treffen. Transparenz ist hier nicht nur Pflicht, sondern auch der beste Weg, Vertrauen zu schaffen.
Dream Team: DCC und Tax Free
Noch stärker wird der Servicegedanke, wenn Händler DCC mit Tax Free-Service kombinieren. Denn DCC beantwortet die Währungsfrage, Tax Free beantwortet die Preisvorteilsfrage. Tax Free richtet sich an Kundinnen und Kunden aus Nicht-EU-Ländern, die sich die Mehrwertsteuer auf gekaufte Artikel erstatten lassen können. Bei Kreditkartenzahlungen erkennt das Terminal die Berechtigung automatisch, während bei Barzahlungen oder anderen Zahlungsarten die Tax Free-Funktion manuell genutzt werden kann. Der Kunde erhält anschließend einen Tax Refund Cheque, den er dann einlösen kann.
Es liegt also auf der Hand: Besonders attraktiv ist das Zusammenspiel von DCC und Tax Free, und das vor allem in Branchen mit internationalen Kunden und höheren Warenkörben: Mode, Luxus, Elektronik, Drogerie, Kaufhäuser, Outlet-Center, Travel Retail oder touristische Shops. Der Gast sieht am Terminal seine Heimatwährung, erhält bei Berechtigung den Tax Free-Beleg und erlebt den Einkauf als nachvollziehbar, komfortabel und professionell.
Mehr Service, bessere Abläufe
Vor allem für die Gastronomie und die Hotellerie ist DCC nahezu unverzichtbar, weil Zimmer, Restaurantbesuche und Services häufig mit internationalen Karten bezahlt werden. Tax Free ergänzt das Angebot dort, wo zusätzlich Waren verkauft werden – etwa in Hotelboutiquen, Souvenirbereichen oder kuratierten Retail-Flächen. So entsteht ein stimmiger Check-out für Gäste, die in Deutschland reisen, konsumieren und einkaufen.
Wer DCC bereits aktiviert hat, sollte die Funktion jetzt nicht dem Zufall überlassen. Teams an Kasse, Rezeption und Service sollten wissen, was das Terminal anzeigt, wie sie die Auswahl neutral erklären und wann Tax Free zusätzlich relevant ist. Wer Tax Free nutzen möchte, benötigt ein Tax Free-fähiges Terminal im PAYONE-Netzbetrieb, eine Zusatzvereinbarung mit PAYONE und einen Akzeptanzvertrag mit Global Blue. Denn für PAYONE Tax Free ist Global Blue der zentrale Abwicklungspartner.
Die Reisewelle bringt genau die Frequenz, für die DCC und Tax Free gemacht sind: internationale Gäste, internationale Karten und viele Check-out-Momente, in denen Orientierung zählt. Wer diese Momente aktiv nutzt, verbindet besseren Service für Kunden mit effizienteren Abläufen für Teams – und erschließt zugleich zusätzliches Ertragspotenzial direkt am Terminal.