E-Commerce
30.07.2026
Lesezeit 5 min.

Adyen-Alternative Worauf Unternehmen bei der Auswahl achten sollten

Auf der Suche nach einer passenden Adyen-Alternative sollten Online-Händler Zahlungsarten, Gesamtkosten, Integration, Service und Skalierbarkeit vergleichen. PAYONE gehört für Shops in Deutschland und Österreich zu den naheliegenden Optionen: Als Payment Service Provider verbinden wir abgestufte E-Commerce-Pakete mit Plugins, individuellen Lösungen und persönlicher Beratung. Je nach Geschäftsmodell kommen auch Stripe, Mollie, PayPal und Unzer infrage.

Das Wichtigste auf einen Blick

  • Adyen richtet seine Payment-Plattform ausdrücklich auf große, international tätige Unternehmen aus.

  • PAYONE deckt mit E-Com Starter, E-Com Pro und E-Com Individual auch kleinere Transaktionsvolumen und wachsende Anforderungen ab.

  • Auch Anbieter wie Mollie oder PayPal setzen andere Schwerpunkte als das niederländische Unternehmen Adyen.

  • Transaktionsentgelt, Disagio, Zahlungsarten, Zusatzleistungen und Integrationsaufwand bestimmen die tatsächlichen Gesamtkosten.

  • Vor einem Anbieterwechsel sollten Händler einen Plan für den Checkout, Schnittstellen, gespeicherte Zahlungsdaten, Tests und den Starttermin erstellen.

Was sollten Unternehmen von einer Adyen-Alternative erwarten?

Adyen bündelt Online-Zahlungen, Zahlungen am POS, Acquiring, Risikomanagement und Reporting auf einer international skalierbaren Plattform und bietet viele Zahlungsmethoden sowie mehrere Integrationswege. Der niederländische Zahlungsdienstleister beschreibt sein Angebot als "Plattform für die größten Unternehmen der Welt".

Eine leistungsfähige Adyen-Alternative sollte den Checkout sicher abwickeln, Betrug erkennen, Rückerstattungen und Chargebacks unterstützen und Zahlungsdaten sauber an die Buchhaltung und das Reporting übergeben. Ebenso wichtig bei der Wahl des Zahlungsanbieters sind ein passender Payment-Mix, eine hohe Zahlungsakzeptanz und eine technische Lösung, die zum vorhandenen Know-how, zum Transaktionsvolumen und zum Wachstumsplan des Unternehmens passt.

Genau hier setzt PAYONE an: Abgestufte E-Commerce-Pakete und ein individuell konfigurierbares Payment Gateway schaffen einen Einstieg, der zum aktuellen Bedarf passt und mit neuen Märkten, Zahlarten oder Verkaufskanälen wachsen kann.

Welche Anforderungen muss eine Adyen-Alternative erfüllen?

Ein belastbarer Vergleich beginnt mit dem Geschäftsmodell. Acht Bereiche geben Orientierung:

Kriterium
Darauf kommt es an
Kriterium

Zahlungsarten

Darauf kommt es an

Bevorzugte Zahlverfahren der Zielgruppe in allen relevanten Ländern

Kriterium

Kosten

Darauf kommt es an

Kosten pro erfolgreicher Zahlung bei einem realistischen Transaktionsmix

Kriterium

Zielgruppe

Darauf kommt es an

Passende Unternehmensgröße, Geschäftsmodelle und Branchen

Kriterium

Integration

Darauf kommt es an

Plugin oder API sowie Anbindung an ERP, Buchhaltung und Reporting

Kriterium

Akzeptanz und Routing

Darauf kommt es an

Autorisierungsraten, stabiles Zahlungsrouting und Ausweichwege

Kriterium

Sicherheit

Darauf kommt es an

PCI DSS, 3-D Secure, Compliance, Identitätsprüfung und Betrugsprävention

Kriterium

Skalierbarkeit

Darauf kommt es an

Weitere Länder, Währungen, Verkaufskanäle und Zahlungsarten

Kriterium

Service

Darauf kommt es an

Klare Supportwege bei Onboarding, Chargebacks und Störungen

Eine Payment-Orchestrierung kann mehrere Anbieter nach Akzeptanz, Leistung oder Gebühren steuern. Marktplätze und Plattformen können Split-Zahlungen automatisieren: Konfigurationsprofile oder API-Anweisungen verteilen Umsätze, Provisionen und Gebühren auf die vorgesehenen Konten.

Regulierte Zahlungsanbieter müssen die geltenden KYC- und AML-Vorgaben nach EU- und nationalem Recht umsetzen. Einige Plattformlösungen integrieren die nötigen Prüfungen ins Onboarding; unvollständige Angaben können Freischaltungen oder Auszahlungen blockieren. Zulassung und Compliance-Prozesse gehören deshalb in den Anbietercheck.

Von Apple Pay über Google Pay bis PayPal: Welche Zahlungsarten sind wichtig?

Der Payment-Mix richtet sich nach Zielgruppe und Markt. Nutzer erwarten neben Kreditkarten und Debitkarten zunehmend Wallets wie Google Pay und Apple Pay.

Für E-Commerce in Deutschland sollte eine Adyen-Alternative SEPA und – abhängig von Zielgruppe und Sortiment – Klarna unterstützen. Rechnungskauf, Lastschrift und PayPal bleiben ebenfalls relevant. Laut Worldpay entfielen 2025 weltweit 56 Prozent des E-Commerce-Transaktionswerts auf digitale Wallets.

Für Deutschland liefert das EHI ein genaueres Bild: In den 1.000 umsatzstärksten Online-Shops entfielen 28,7 Prozent des Umsatzes auf PayPal, 26,1 Prozent auf den Rechnungskauf und 14,4 Prozent auf die Lastschrift.

Welche fünf Adyen-Alternativen kommen infrage?

Marktübersichten von Gartner und E-commerce Germany News ordnen unter anderem die folgenden fünf Anbieter dem relevanten Payment-Umfeld zu. Die Zahlungsdienstleister unterscheiden sich deutlich nach Zielgruppe, unterstützten Branchen und technischer Ausrichtung.

Fünf Anbieter zeigen die Bandbreite:

  1. PAYONE ist eine starke Option für Unternehmen mit DACH-Fokus. Als Full Service-Zahlungsdienstleister verbinden wir E-Commerce-Lösungen für unterschiedliche Geschäftsmodelle mit persönlicher Beratung und unterstützen sowohl reine Online-Shops als auch Omnichannel-Modelle.

  2. Stripe ist eine API- und entwicklerorientierte Plattform mit mehr als 100 Zahlungsmethoden und modularen Lösungen für Shops, Marktplätze, SaaS und wiederkehrende Zahlungen.

  3. Mollie setzt auf schnelles Onboarding und wirbt für Plattformkunden mit einer Zahlungsannahme innerhalb weniger Minuten. Das Angebot richtet sich besonders an kleine und mittlere Shops.

  4. PayPal ist eine der bekanntesten Zahlungsplattformen weltweit und verbindet eine in Deutschland stark etablierte Wallet mit Checkout- und Kartenfunktionen. PayPal Enterprise Payments, früher Braintree, erweitert das Angebot für umfassendere Zahlungsprozesse.

  5. Unzer legt einen klaren Schwerpunkt auf Omnichannel beziehungsweise Unified Commerce und verbindet Zahlungen online und am POS.

Zahlungslösungen für Online-Shops

  • Mit oder ohne eigenen Online-Shop

  • Inkl. professionellen Payment-Plugin

Wann kann PAYONE die bessere Adyen-Alternative sein?

Adyens Enterprise-Fokus bringt eine große Funktionsbreite mit. Im Shop-Alltag zählen jedoch oft ganz praktische Dinge: eine Lösung, die zum Geschäftsmodell passt, sich sauber einbinden lässt und bei Fragen persönliche Unterstützung bietet.

Genau hier spielt PAYONE seine Stärken aus:

Passende Größe: E-Com Starter richtet sich an Einsteiger mit wenigen Zahlungen, E-Com Pro an etablierte Shops und E-Com Individual an anspruchsvolle digitale Geschäftsmodelle.

Schnelle Integration: Dokumentierte APIs, passende Plugins und wenig Konfigurationsaufwand beschleunigen die Implementierung. Eine API allein garantiert noch keinen schnellen Go-live.

Relevanter Payment-Mix: E-Com Individual bietet mehr als 30 karten- und kontobasierte Zahlarten, Wallets und länderspezifische Verfahren.

Mehr Sicherheit: Risikomanagement und gesicherte Zahlarten helfen, Betrug und Zahlungsausfälle einzudämmen.

Persönliche Begleitung: PAYONE bietet individuelle Beratung und persönliche Ansprechpartner für komplexe E-Commerce-Anforderungen.

Verbundene Verkaufskanäle: Online-Shop und stationäres Geschäft lassen sich zu einem Omnichannel-Payment verbinden.

"Eine gute Payment-Lösung passt zum Geschäftsmodell, lässt sich sauber integrieren und hält Unternehmen bei Kosten, Risiken und Wachstum beweglich. Genau diese Balance entscheidet im Alltag"

PAYONE Payment-Experte

Welche Kosten entstehen bei PAYONE als Adyen-Alternative?

Adyen nennt aktuell eine feste Bearbeitungsgebühr pro Transaktion sowie eine zahlartenabhängige Gebühr. Einrichtungs- und Monatsgebühren fallen laut Anbieter weg.

Grundsätzlich unterscheiden sich viele Zahlungsdienstleister nicht nur in der Zielgruppe, sondern auch beim Preismodell: Einige veröffentlichen feste Standardkonditionen, andere kalkulieren maßgeschneiderte Tarife nach Volumen, Zahlarten und Leistungsumfang.

PAYONE bietet drei E-Commerce-Lösungen mit Kostenmodellen, die sich am Zahlungsvolumen orientieren:

PAYONE-Paket
Geeignet für
Monatliche Grundgebühr
Transaktionsentgelt
PAYONE-Paket

E-Com Starter

Geeignet für

Einsteiger mit wenigen Zahlungen

Monatliche Grundgebühr

0,00 Euro

Transaktionsentgelt

0,99 Euro plus Disagio

PAYONE-Paket

E-Com Pro

Geeignet für

Etablierte Online-Shops mit vielen Zahlungen

Monatliche Grundgebühr

19,00 Euro

Transaktionsentgelt

ab 0,09 Euro plus Disagio

PAYONE-Paket

E-Com Individual

Geeignet für

Komplexe Anforderungen

Monatliche Grundgebühr

individuell

Transaktionsentgelt

individuell

Für E-Com Starter fällt derzeit (Stand: Juli 2026) eine einmalige Einrichtungsgebühr von 49 Euro an, für E-Com Pro sind es 99 Euro. Kunden mit E-Com Individual erhalten alle verfügbaren Zahlungsarten und Zusatzleistungen sowie persönliche Ansprechpartner.

Für einen fairen Kostenvergleich sollten Online-Händler Monatsumsatz, Warenkorbwerte, Zahlungsarten, Rückbuchungen, Währungsumrechnung, Zusatzleistungen und den internen Integrationsaufwand berücksichtigen. So wird schnell sichtbar, was die Abwicklung pro Monat und pro erfolgreicher Bestellung tatsächlich kostet.

Wie gelingt der Wechsel zu einem neuen Zahlungsanbieter?

Beim Checkout lohnt sich ein kühler Kopf. Fünf Etappen bringen den neuen Anbieter kontrolliert an den Start:

  1. Bedarf erfassen: Transaktionsvolumen, Warenkorbwerte, Länder, Währungen, Zahlarten, Abonnements und Verkaufskanäle dokumentieren.

  2. Angebote vergleichbar machen: Alle Anbieter erhalten dasselbe Nutzungsszenario und dieselben Unternehmensdaten.

  3. Technik und Abläufe prüfen: Plugin oder API, Webhooks, ERP, Buchhaltung, Auszahlungen, Erstattungen und Chargebacks gehören auf die Prüfliste.

  4. Den Ernstfall testen: Checkout, 3-D Secure, wiederkehrende Zahlungen, Rückerstattungen und Fehlermeldungen werden vorab durchgespielt. Bei gespeicherten Zahlungstoken muss die Übertragbarkeit geklärt sein.

  5. Ergebnisse nach dem Start prüfen: Autorisierungsrate, Conversion Rate, Kosten pro Zahlung, Rückbuchungen und Supportfälle zeigen schnell, wo Anpassungen sinnvoll sind.

Vor dem Go-live braucht es außerdem klare Antworten: Wer übernimmt welche Aufgabe, wann endet der alte Vertrag und welches Ausweichszenario greift bei Problemen? Dann läuft der Checkout stabil weiter, während der neue Anbieter übernimmt.

Checkliste: Passt die Adyen-Alternative zum Unternehmen?

  • Die wichtigsten Zahlungsarten der Zielgruppe sind verfügbar.

  • Das Kostenmodell passt zum tatsächlichen Transaktionsvolumen.

  • Shop, Buchhaltung und weitere Systeme lassen sich anbinden.

  • Sicherheits- und Risikofunktionen decken die Anforderungen ab.

  • Neue Märkte und Verkaufskanäle können später hinzukommen.

  • Support, Vertragsbedingungen und Wechselprozess sind geklärt.

Ob aus Interesse ein Kauf wird, entscheidet sich oft im letzten Moment der Customer Journey: beim Payment. Die passende Adyen-Alternative sorgt für einen einfachen, sicheren Abschluss und gibt Unternehmen den Rückhalt für den nächsten Wachstumsschritt.

PAYONE verbindet dafür flexible E-Commerce-Lösungen mit persönlicher Beratung und einer Zahlungsabwicklung, die zum Geschäftsmodell passt.

Zahlungslösungen für Online-Shops

  • Mit oder ohne eigenen Online-Shop

  • Inkl. professionellen Payment-Plugin