Zahlungsdienstleister PAYONE

Die wichtigsten WooCommerce Zahlungsarten per PAYONE-Plugin bereitstellen

Die Zahlungsarten-Integration in WooCommerce

WooCommerce ist das weltweit populärste Online-Shop-Plugin zur Verwendung im E-Commerce. Unter den erfolgreichsten 10.000 Online-Shops (gemessen am Traffic) nutzen fast 60% WooCommerce als Shopsystem inklusive Bezahlfunktion, auch Checkout genannt. Bei den meistbesuchten 1 Mio. Online-Shops liegt die „WooCommerce-Quote“ nur bei 30%. Gerade unter den erfolgreichsten Online-Shops ist WooCommerce anteilig also stärker vertreten als unter Webshops insgesamt (Stand November 2021 laut „builtWith.com“, Quelle aller genannten Zahlen).

Das WooCommerce-Shopsystem ist damit eine gute Wahl, wenn es für ein Unternehmen darum geht, einen Online-Shop mit Checkout-System für die eigene Website zu wählen. In Deutschland setzen über 420.000 Shop-Betreiber auf WooCommerce.

Für deutsche Onlineshops sollte unbedingt „WooCommerce Germanized“ als Shop-Plugin verwendet werden. „Germanized“ passt WooCommerce an die rechtlichen Voraussetzungen des deutschen Marktes an. Dies ist insbesondere hinsichtlich der Datenschutz-Grundordnung DSGVO relevant.

Das „internationale“ WooCommerce erfüllt nicht alle rechtlichen Regularien. In der Folge kann es für deutsche Shop-Betreiber zu Abmahnungen kommen, fall sie in ihren Shop WooCommerce statt WooCommerce Germanized integrieren.

WOOCOMMERCE UND WORDPRESS GEHÖREN UNTRENNBAR ZUSAMMEN

WooCommerce ist ausschließlich für das Content Management System (CMS) WordPress erhältlich, dem mit Abstand erfolgreichsten CMS. Weltweit bedienen sich rund 30% der 1 Mio. meistbesuchten Webseiten (mit und ohne Online-Shops) dieser beiden Open-Source-Lösungen. WordPress und WooCommerce behaupten seit einiger Zeit die Spitzenposition. Dieser Erfolg ist darauf zurückzuführen, dass beide Lösungen stabil funktionieren und einfach in der Anwendung sind.

Außerdem sind WooCommerce und WordPress vergleichsweise kostengünstig, denn die Technologie an sich ist kostenlos verfügbar. Kosten fallen nur bei Beauftragung externer Dienstleister zur Einrichtung eines Onlineshops an.

Wer einen Online-Shop aufbauen möchte, ist also gut beraten, sich sowohl WordPress als auch WooCommerce näher anzuschauen.

Wir beantworten deshalb die wichtigsten Fragen rund um WordPress und das Online-Shop-Plugin WooCommerce:

  1. Wie werden WordPress und WooCommerce installiert?
  2. Wie funktioniert der Checkout bzw. die Bezahlfunktion?
  3. Welche Rolle spielen die verschiedenen Zahlungsarten?

1. Wie werden WordPress und WooCommerce installiert?

Um einen Online-Shop mit WordPress und WooCommerce zu betreiben, ist zuerst eine sogenannte WordPress-Installation auf einem Webserver einzurichten. Den Webserver stellt ein sogenannter Web-Host zur Verfügung. Die bekanntesten sind z.B. „1&1“ oder „Strato“. Es existieren aber viele weitere Web-Hosts, die alle einen vergleichbaren Hosting-Service anbieten. Innerhalb der WordPress-Installation ist danach zusätzlich WooCommerce Germanized als Plugin zu installieren. Das ist mit ein wenig Aufwand und etwas Zeit von fast jedem durchführbar.

Hier die wichtigsten Schritte im Überblick:

  1. Beim Web-Host eine Domain mieten, z.B. www.webshop.de
  2. Auf dem Server, der dieser Domain zugeordnet ist, WordPress installieren
  3. Die Website-Inhalte mithilfe sogenannter Templates (WordPress-Designvorlagen) erstellen
  4. WooCommerce Germanized als Onlineshop-Plugin zusätzlich installieren, um die erstellte Website mit der Online-Shop-Funktion zu erweitern.

AGENTUREN SIND KOMPETENTE PARTNER FÜR ONLINE-SHOPS UNTER WORDPRESS UND WOOCOMMERCE

Schneller und einfacher ist jedoch die Beauftragung einer Agentur, welche die Einrichtung bzw. Entwicklung des WooCommerce-Shops übernimmt. Dies ist der überwiegend genutzte Weg, um einen Online-Shop zu starten.

Die Agenturen finden auf Wunsch den passenden Web-Host und installieren die richtige WooCommerce-Version für die entsprechende Server-Konfiguration. Danach richten die Agenturen den gewünschten Webshop mit allen Features ein.

Aufgrund ihrer Erfahrung geht das schnell. Damit geht der Online-Shop früher online und macht früher Umsatz. Somit rechnen sich die Kosten für die Agenturbeauftragung in der Regel.

Mit den Agenturen können (bzw. sollten) zusätzlich auch sogenannte Wartungsverträge abgeschlossen werden. Die Agenturen sorgen dann für die Installation von Updates, die den stabilen Betrieb und vor allem immer die neuesten Sicherheitsstandards gewährleisten. Dieser Aufwand für die regelmäßige Wartung ist nicht zu unterschätzen. Wer allerdings über Zeit bzw. Mitarbeiter verfügt, kann die Wartung durchaus auch "Inhouse" durchführen.

2. Wie funktioniert der Checkout bzw. das Kassensystem

Die Installation von WooCommerce erweitert eine Website um die Online-Shop-Funktion. Darin noch nicht enthalten ist das Zahlungsportal mit der Funktion für Online-Zahlungen. Der Bestellvorgang kann aber erst abgeschlossen werden, wenn der Kunde online bezahlen kann. WooCommerce verfügt für die Zahlungsabwicklung über eine Schnittstelle, die speziell für die Abwicklung von Online-Zahlungsarten gedacht ist. Auf die gleiche Weise funktionieren auch vergleichbare Shop-Plugins oder komplette Shopsysteme wie z.B. Shopware.

ZAHLUNGEN LAUFEN ÜBER DIE PLUGINS DES ONLINE PAYMENT PROVIDERS

Payment Service Provider wie PAYONE stellen das sogenannte Payment Gateway, das über diese Schnittstelle Zahlungen abwickelt. Im Fall des PAYONE WooCommerce-Shop-Plugins ist dafür ein Händlerkonto bei PAYONE (PAYONE Account) notwendig. Dieses Händlerkonto ist direkt beim Zahlungsanbieter PAYONE zu beantragen.

In WooCommerce wird über die Konfigurationseinstellungen das sogenannte PAYONE Merchant Interface (PMI – PAYONE Händler-Schnittstelle) eingetragen. Über das PMI kann PAYONE empfangene Zahlungen dem entsprechenden Händlerkonto zuordnen.

Der PAYONE Bezahldienst beinhaltet die Zahlungseingangs-Bestätigung (ggf. inklusive der anfallenden Versandkosten) an den bestellenden WooCommerce-Store, sodass der Shop-Betreiber die Ware versenden kann.

Für im deutschen Markt eingesetzte Online-Shops ist unbedingt zu beachten, dass das Zahlungs-Plugin den DSGVO-Bestimmungen entspricht. Nur dann ist Daten-Sicherheit (siehe auch nächster Abschnitt) bei der Übertragung der Transaktionsdaten gewährleistet. Für das PAYONE WooCommerce-Plugin ist das der Fall.

(Die genaue Installationsanleitung für das WooCommerce-Zahlungs-Plugin von PAYONE findet sich hier: Integrationsanleitung WooCommerce - Integrations - PAYONE docs)

SICHERE BEZAHLUNG GARANTIERT

Das Zahlungs-Plugin ist für die Datensicherheit bei Online-Zahlungen verantwortlich. Die Zahlungsdaten pro Transaktion werden mit der TSL-Verschlüsselung übertragen (früher auch als SSL bekannt). TSL ist ein Verschlüsselungsprotokoll, das die sichere Datenübertragung im Internet ermöglicht. Das Plugin selbst ist mit einem sogenannten SSL-Zertifikat ausgestattet, das dem Kunden-Browser mitteilt, dass der aufgerufene Webshop eine sichere Seite ist.

ZAHLUNGSARTEN FESTLEGEN

Über das Zahlungs-Plugin werden auch die gewünschten Zahlungsarten als digitale Zahlungsmittel festgelegt. PAYONE bietet über sein WooCommerce-Zahlungsarten-Plugin die folgenden Zahlungsarten:

  • Kreditkartenzahlung: z.B. VISA, Mastercard, Amex, Diners Club, JCB,...
  • Wallets: PayPal, Paydirekt, Amazon Pay
  • Banküberweisung: Kauf auf Rechnung, SEPA-Lastschrift, Vorkasse, Nachnahme
  • Online-Überweisungen: SOFORT, giropay, EPS, Postfinance
  • Ratenzahlung: PAYONE Safe Invoice
     

Nicht jede der genannten Zahlungsmethoden ist zwingend für jeden Webshop notwendig. Deshalb kann über die Konfigurationseinstellungen ausgewählt werden, welche Zahlungsarten dem Kunden im Webshop zur Verfügung gestellt werden.

Welche Bezahlarten unbedingt integriert werden sollten, zeigt der folgende Abschnitt.

3. Welche Rolle spielen die verschiedenen Zahlungsarten?

Ein Online-Shop kann noch so attraktiv, übersichtlich und gut navigierbar aufgebaut sein. Aber schließt der Kunde am Ende des Besuchs den Kauf nicht ab, generiert der Online-Shop keinen Umsatz.

Ob ein Online-Shop erfolgreich funktioniert, wird deshalb zum einen am Traffic, also der Anzahl der Besuche und der Verweildauer der Besucher, gemessen. Für Traffic sorgen entsprechende Marketing-Maßnahmen des Händlers; für die Verweildauer eine ansprechende Gestaltung von Webseite und Online-Shop.

DIE BEDEUTUNG DER ZAHLUNGSARTEN FÜR DIE KAUFABBRUCHQUOTE

Zum anderen ist die Kaufabbruchquote ein wichtiger Erfolgsfaktor - vielleicht sogar noch wichtiger als der erzeugte Traffic. Eine niedrige Kaufabbruchquote bedeutet, dass ein großer Anteil derjenigen Shop-Besucher, die Waren in den Warenkorb gelegt haben, den Kauf auch tatsächlich abschließen.

Auf die Kaufabbruchquote haben die Bezahloptionen und vor allem deren Anzahl einen erheblichen Einfluss. Die Studie „Erfolgsfaktor Payment - Der Einfluss der Zahlungsverfahren auf den Umsatz“, im Jahr 2020 durchgeführt vom Institut „ibi research an der Universität Regensburg GmbH“, zeigt dies deutlich. So brechen mindestens 42% der Kunden den Kauf ab, wenn nur eine Bezahlmethode angeboten wird.

Nach Zahlungsarten aufgeschlüsselt ergeben sich folgende Quoten:

  • nur Paypal – 42,4% brechen den Kauf ab
  • nur Kauf auf Rechnung – 53,1%
  • nur Kreditkarte – 70,9%
  • nur Lastschrift – 72,4%
  • nur Sofortüberweisung – 86,9%
     

Bei allen weiteren bekannten Zahlungsarten (z.B. Apple Pay, Google Pay und Amazon Pay) ist die Kaufabbruchquote noch höher.

Dies zeigt deutlich: Beim Bezahlvorgang nur eine Zahlungsmethode anzubieten, führt nicht zu den erhofften Umsätzen. Dem Kunden sollten mehrere Zahlungsarten zur Auswahl bereitgestellt werden. Diese Zusammenstellung der Zahlungsarten nennt sich Zahlungsarten-Mix.

EIN SINNVOLLER ZAHLUNGSARTEN-MIX REDUZIERT DIE KAUFABBRUCHQUOTE SIGNIFIKANT

Für den individuellen Zahlungsarten-Mix ist der Shop-Betreiber verantwortlich. Werden dem Kunden beim Checkout die fünf beliebtesten Zahlungsarten angeboten, sinkt die Kaufabbruchquote auf 10%!

Die fünf beliebtesten Zahlungsarten in Deutschland sind PayPal, Rechnung, Kreditkarte, Lastschrift und SOFORT-Überweisung.

Angeraten ist, zumindest diese fünf Zahlungsarten in den Zahlungsarten-Mix aufzunehmen! Mit dem WooCommerce-Zahlungsarten-Plugin von PAYONE ist das ganz einfach möglich.

Mit unserer großen Palette an Zahlungsarten und einer vielfach erprobten WooCommerce-Anbindung sind Sie bei uns auf der sicheren Seite. Wir beraten Sie und stellen Ihnen einen Vergleich der für Sie in Betracht kommenden Zahlungsarten zusammen.